Viel Lob fürs Ehrenamt, eine Plakatenthüllung und ein Abschied
Beim Empfang der Hanse- und Universitätsstadt im Rahmen der 88. Warnemünder Woche würdigte Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger das Engagement der ehrenamtlichen Crew, ohne das die traditionsreiche Veranstaltung nicht möglich wäre. Mit Blick auf die Zukunft richtete sie den Fokus zudem auf die Olympia-Bewerbung Rostocks. Außerdem wurde das offizielle Plakat der 89. Warnemünder Woche präsentiert und zugleich der langjährige Eventfotograf und Plakatdesigner Pepe Hartmann verabschiedet.

„Was an der Warnemünder Woche das Besondere ist, ist, dass bei dieser Veranstaltung ganz viele Menschen zusammenkommen, die der Veranstaltung unglaublich treu sind. Ich möchte mich bei den Menschen bedanken, die die Warnemünder Woche jedes Jahr organisieren mit viel Kraft und Zeitaufwand, die dieses Programm an Land stemmen, die das Programm auf dem Wasser stemmen. Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen der Warnemünder Woche“, sagte Kröger.
Sie erinnerte an die lange Tradition der Warnemünder Woche, die erstmals vor genau 100 Jahren stattfand, und der im Warnemünder Heimatmuseum eine Sonderausstellung gewidmet ist. Außerdem griff Kröger das Thema Olympia-Bewerbung auf und verdeutlichte erneut, welch gutes Aushängeschild die Warnemünder Woche und das ideale Segelrevier vor Ort für den Standort Warnemünde als möglicher Austragungsort für olympische und paralympische Segelwettbewerbe sind.
Mit der traditionellen Enthüllung des Plakats wurde bereits ein erster Ausblick auf die 89. Warnemünder Woche gegeben, die vom 3. bis 11. Juli 2027 stattfindet. Für das Design zeichnet erneut Pepe Hartmann verantwortlich. Der Grafikdesigner und langjährige Eventfotograf der Warnemünder Woche setzt dabei diesmal auf einen etwas neuen Stil, bei dem nicht wie gewohnt Wellen im Vordergrund stehen. „Ich habe diesmal die Wellen weggelassen, weil ich das Plakat etwas moderner und reduzierter gestalten wollte“, erklärt Hartmann.
Mit dem neuen Plakat verabschiedet sich Pepe Hartmann in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 1997 prägte er durch seine Entwürfe das Gesicht der Warnemünder Woche. Als Eventfotograf dokumentierte er über Jahrzehnte insbesondere das seglerische Geschehen bei den Wettfahrten und trug so die Impressionen von den Regattabahnen in die Welt hinaus.
Die Oberbürgermeisterin dankte Hartmann für die lange Zeit, in der er der Warnemünder Woche mit seinem Können zur Seite stand. „30 Jahre lang das Plakat zu entwerfen und zu fotografieren, das war für mich immer ein Höhepunkt. Jedes Mal, wenn eine Warnemünder Woche zu Ende geht, bin ich sehr traurig, aber gleichzeitig freue ich mich schon auf die nächste. Ich werde künftig sicher weiterhin zugegen sein, denn ganz trennen kann ich mich von Warnemünde und den Menschen hier nach so vielen Jahren natürlich nicht“, sagt Hartmann.







