Shantys in modernem Gewand – Störtebeker entern die Bühne am Leuchtturm

Denkt man an den Begriff „Shanty“, kommen einem Bilder von bärtigen Männern in Matrosenhemden in den Sinn, die alte Seemannslieder zum Besten geben. Ganz anders machen es die Mannen von Störtebeker, die ihre Lieder in einem modernen, rockigen Gewand präsentieren. Bärtig sind sie aber trotzdem.

Die Santiano-Tributeband liefert eine große Bühnenshow

Musikalisch orientieren sich die fünf Wismaraner an ihren großen Vorbildern von Santiano. Spätestens seit diese die deutschen Charts eroberten ist klar: moderner deutsche Shanty funktioniert. „Das können wir auch“, dachte sich wohl Rene Kusserow als er die Band Störtebeker ins Leben rief. Vielen als „Teufelsgeiger“ bei den Jedermann-Festspielen in Wismar bekannt, ist Kusserow kein unbeschriebenes Blatt. Kurzerhand nutzte er seine Kontakte in der Musikerszene und holte sich Kollegen aus Wismar, Berlin und Wien mit an Bord. Allesamt Vollblutmusiker mit jahrzehntelanger Erfahrung in verschiedenen Band- und Soloprojekten. Zusammen klingen sie wie Santiano, haben aber doch ihren eigenen Sound. Trotzdem dürfen natürlich die großen Hits, wie „Männer mit Bärten“, „Frei wie der Wind“ oder „Es gibt nur Wasser“ nicht fehlen.

Die „Jungfernfahrt“ der Band fand Anfang letzten Jahres in der Markthalle am Alten Hafen in Wismar statt. Vor 500 begeisterten Zuschauen, die zu den bekannten Liedern sangen und tanzten, stachen sie in See. Die Show begann mit einem Knall und viel Rauch und endete emotional mit einer großen Pyroshow zu dem Lied „Letzte Fahrt“. Von ihren Showqualitäten kann man sich am Montag, den 3. Juli, selbst überzeugen. Getreu ihrem Motto „Die Segel sind gesetzt, alle Mann an Deck“ laden Störtebeker um 19 Uhr an der Bühne am Leuchtturm zu einem Abend voller Leidenschaft und Bühnenzauber ein.

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