Erste Wettfahrtsieger bei der WARNEMÜNDER WOCHE
03.07.2010
Laser Europa Cup gestartet
„Yari“ heißt die Dame, die Segler und Zuschauer der WARNEMÜNDER WOCHE im Griff hat: Das weibliche Hochdruckgebiet verhinderte auch heute mit anhaltender Flaute Wettfahrten der Bootsklassen Drachen, H-Boot, Platu 25, 470er und 420er. Nach mehrmaliger Startverschiebung segelten sie in den Hafen zurück. Eine heiße Geduldsprobe war es auch an Land für die 280 Teilnehmer des Laserfeldes, die eigentlich um 14.00 Uhr starten wollten: „Segeln ist mein absoluter Lieblingssport – aber heute hätte ich wirklich viel lieber das Fußballspiel gesehen“, erklärt der Laser radial Youngster Moritz Student vom Lübecker Yacht-Club mit einem Lächeln.
Der erste Startschuss zur 73. WARNEMÜNDER WOCHE fiel nur für die Großen pünktlich: Auf der Seebahn traten 32 Dickschiffe zum „Warnemünde Cup“ an. Wettfahrtleiter Uwe Wenzel gab planmäßig um 10.00 Uhr am Morgen das Startsignal. Nach drei Stunden 27 Minuten segelte die „Scho-ka-kola“ von Eigner Dr. Uwe Lebens (Hamburg) als erstes Schiff über die Ziellinie des circa 40-60 Seemeilen-Offshore Race mit Start und Ziel in Warnemünde. Für die Surfer konnte Wettfahrtleiter Steffen Kinzl die geplanten drei Wettfahrten anschießen. Derzeit führt Felix Feser aus Hoppegarten das Feld der 29 Lords of the Bords an. Auf dem dritten Platz liegt Vasilissa Barta (Berlin) hinter Merlin Lippert, ebenfalls aus Berlin. Bei den German Open des Drei-Mann-Kielbootes Streamline liegt nach zwei Wettfahrten das Team um Steuermann Kai Niederfahrenhorst aus Bayern vor Philipp Kadelbach aus Berlin vorn.
Pünktlich ging die Eröffnung an Land über die Bühne: Rund 2800 Aktive nahmen am Ümgang teil, den rund 120 000 fröhliche Zuschauer verfolgten. Bester Laune präsentierten sich hier der Schirmherr der Veranstaltung, Erwin Sellering, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, sowie die Bürgerschaftspräsidentin der Hansestadt Rostock, Karina Jens. Zehn Waschzuberteams sorgten anschließend beim Rostocker Pilsener Waschzuberrennen für Begeisterung. „Aloa“ vom Pablo Neruda Club aus Rostock gewann den 3. Rostocker Pilsener Cup.




