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SUP
13.07.2018

Die Wasserwacht wacht über die Segler

Die Frauen und Männer in den roten Shirts, den roten Jacken und Hosen, auf den roten Booten – manchmal ist das Schlauchboot auch orange – sind nicht zu übersehen. Das ist auch erklärter Wille, denn ohne sie wären die Regatten auf den Kursen nichts Ganzes. Sie gehören zur Wasserwacht, sind meist gestandene, durchtrainierte Männer mit solider Ausbildung.

Wasserwacht auf der Warnemünder WocheEs sind 32 an der Zahl, die täglich über das Wohl der Seglerfamilie auf der Mittelmole und der Hohen Düne wachen. Jeder der sich hier zum Mitmachen, vielfach schon seit Jahren, angemeldet hat, weist neben seinem eigentlichen Beruf mindestens den eines Rettungssanitäters auf und nimmt seinen Urlaub in diesen Julitagen.    

Mit Bernd Klitschke und Jens Nüske geht´s heute auf den normalen Törn. Die OK-Jollen sind aufgeriggt und gehen zu Wasser. Ein Lauf zur Weltmeisterschaft liegt an. Jens wirft sich die neue Leine über die Schulter – die er heute hoffentlich nicht braucht. „Für Kleinholz“ wie er lacht. Er schnappt sich den Notfallrucksack, rein ins Schlauchboot und in langsamer Fahrt manövrieren sich die beiden Männer durch den im Hafen wuselnden Pulk der Jollen.

Zwei Kurse liegen an. Kiter und Jollen sollten sich nicht behindern. „Geh höher“ – Jens winkt energisch eine vorwitzige Jolle in Richtung zu ihrer Wettfahrtbahn. Mir kommen die beiden Männer der Wasserwacht vor wie Hütehunde, die ihre Herde beschützen und beieinander halten…

Jeder Segler hört uneingeschränkt auf ihre präzisen, kurzen Kommandos.

Ohne Hektik ziehen Kiter und OK-Segler ihre Bahnen. Die Kameraden der Wasserwacht sind auf beiden Kursen mit jeweils drei Schiffen am Wettfahrtfeld in Bereitschaft.

17.00 Uhr. Über Kanal 72 meldet sich die Schlauchbootbesatzung „ohne Vorkommnisse“  nach fünf Stunden auf See zurück bei der Wettfahrtleitung.

Dass möglichst auch zukünftig nur Pflaster – wasserfeste natürlich! – gebraucht werden, dafür Mast und Schotbruch

Moni