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04.07.2012

Wassersport-Verein-Güstrow wird Co-Ausrichter der WARNEMÜNDER WOCHE

Seit 1926 gibt es die WARNEMÜNDER WOCHE, ausgerichtet vom Warnemünder Segel-Club, und seit 1928 den Wassersport-Verein-Güstrow. In ihrer knapp 84-jährigen gemeinsamen Segelsportgeschichte schlagen beide nun ein neues – ein gemeinsames – Kapitel auf. Der Wassersport-Verein-Güstrow wird auf der am Sonnabend beginnenden Jubiläumsveranstaltung der 75. WARNEMÜNDER WOCHE die Wettfahrtleitung für die paralympische Bootsklasse 2.4mR stellen.

WVG 1928 e.V. übernimmt Wettfahrtleitung der paralympischen Bootsklasse 2.4mR

Die paralympische Bootsklasse 2.4mR startet 2012 bereits zum 2. Mal auf der Ostsee vor Warnemünde
© Pepe Hartmann 

Im Grunde schon seit 2009 stellt der WVG mit Jörn-Christoph Jansen einen Schiedsrichter der WARNEMÜNDER WOCHE, der nunmehr auch im Organisationskomitee tätig ist. So war der Kontakt über den Organisationschef Mathias Thom und den Sportdirektor Ulrich Finckh schnell hergestellt, als ein Engpass entstand. Auf bis zu zehn Bahnen wird die größte Segelsportveranstaltung vor Warnemünde auf der Ostsee ausgetragen, sodass entsprechend viele Wettfahrtleitungen benötigt werden. „Als die Anfrage kam, mussten wir nicht lange überlegen. Seit Jahren nehmen Segler unseres Vereins an der WARNEMÜNDER WOCHE teil“, erklärt der Vorsitzende Peter Anders. „Die WARNEMÜNDER WOCHE ist eine großartige Veranstaltung mit einem einmaligen familiären Flair am Alten Strom. Zudem hat sie das Glück auf dem besten Segelrevier Deutschlands stattzufinden. Wir fühlen uns geehrt, dass man uns als relativ kleinen Verein neben den Rostocker, Berliner, Hamburger oder Schweriner Clubs gefragt hat“, ergänzt Carsten Jansen (WVG), der nun als Wettfahrtleiter auf der Bahn „Echo“ vor der Yachthafenresidenz Hohe Düne und direkt vor dem Strand Markgrafenheides die Segler auf den Kurs schicken wird. Ihm zur Seite steht mit Jörg Hillenberg (WVG) ein zweiter Wettfahrtleiter mit ebenfalls nationaler Lizenz.
„Wir mussten keinen lange Bitten und hatten viel mehr Helfermeldungen als wir letztlich mit nach Warnemünde nehmen können und hoffen, dass wir dort nun einen guten Job machen“, ist Carsten Jansen, der noch im letzten Jahr in der Bootsklasse „Pirat“ als aktiver Segler teilgenommen hat, auch ein bisschen aufgeregt.

Der 2.4mR ist ein kleines Kielboot, das in Deutschland mit rund 30 Schiffen noch eher selten vertreten ist. Dennoch haben für die WARNEMÜNDER WOCHE 23 Boote gemeldet, nachdem im letzten Jahr zum Auftakt 11 Meldungen registriert werden konnten. Weltweit jedoch ist das „Two-point-four“ ein Begriff, da es sich um die Klasse handelt, mit der bei den Paralympischen Spielen in diesem Jahr die Einzelwettbewerbe im Segelsport ausgetragen werden. So werden auf der Ostsee auch nicht nur deutsche Segler, sondern auch Segler aus den Niederlanden, Dänemark und Tschechien an den Start gehen.

Seinen Namen hat der 2.4mR nach seinem Vermessungswert. Zudem ist er die „kleine Ausgabe“ der America´s-Cup-Yachten von 1980, weshalb er auch „Mini-Zwölfer“ genannt wird. Das 1983 entworfene Kielboot hat eine Segelfläche von 7,53 qm und seit Sydney 2000 olympischen Status. Bei Deutschen Meisterschaften segeln, wie in der Klasse allgemein üblich, behinderte und nicht behinderte Segler ohne Unterschied auf der gleichen Regattabahn gegeneinander um den Sieg. Lediglich am Ende der Meisterschaft gibt es eine „handicapped“-Auswertung für die behinderten Sportler. Häufig gewinnen diese aber auch die Gesamtwertung. So belegten kürzlich bei der Kieler Woche behinderte Segler die ersten drei Plätze, während erst auf Rang vier ein nicht behinderter Segler folgte. Um eine Vergleichbarkeit zu erreichen, wird das Boot dabei den Bedürfnissen des Seglers angepasst. Im Normalfall wird es mit Pedalen gesteuert. Für Menschen, die an Lähmungen oder verschiedenen Arten von Amputationen leiden, können die nötigen Änderungen im Cockpit durchgeführt werden. „Man muss vor diesen Sportsmännern und frauen den Hut ziehen. Im letzten Jahr startete beispielsweise ein Segler mit Sehbehinderung, der mit Hilfe technischer Unterstützung die Bahnmarken nach Gehör angesteuert hat“, erklärt Carsten Jansen.

Bevor die WVG-Wettfahrtleitungscrew nach Warnemünde reist, vergehen aber noch ein paar Tage, denn erst vom 13. bis 15. Juli sind acht Wettfahrten in dieser Bootsklasse geplant. Zuvor werden Segler aus Güstrow schon am kommenden Wochenende in der Klasse „Pirat“ an den Start gehen. Die Hoffnungen ruhen hier auf Peter Merten / Jörgen Mohns (beide WVG) und Magnus Hillenberg (WVG) / Johannes Hain (Einheit Güstrow). Auch die beiden WVG-Jugendcrews Tom Stegmann / Erik Buske und Paul Bachmeyer / Magnus Pentzlin werden an den Start gehen. Für Letztere ist es die Generalprobe vor den Deutschen Jugendmeisterschaften in Schleswig-Holstein auf der Schlei. Gespannt sein darf man auf das Comeback von Rekordeuropameister Jörg Saeger (WVG), der mit seinem Sohn Bastian Häusser (Berlin) in die Piratenklasse zurückkehrt. Klarer Favorit werden jedoch die Gewinner des Silbernen Beils und amtierenden Deutschen Meister Bernd Höft / Burkhard Rieck sein, die im letzten Jahr aber „nur“ Dritter waren. Ihnen werden die Letztjahreszweiten Marko und Thomas Anderssohn (Cottbus), die auf diesem Revier 2006 selbst Deutscher Meister wurden, das Leben versuchen, schwer zu machen, wohingegen die Sieger von 2011, Ines Pingel / Thomas Heldt (Teterow) ebenso wenig am Start sind wie Güstrows Peter Anders / Peter Bark (WVG).

Gleich doppelt an den Start gehen wird Jörgen Mohns (WVG), der erst drei Tage Pirat und anschließend nach dreitägiger Pause auch noch drei Tage H-Boot segelt. Dann wird auch auf Bahn „Echo“ gestartet – unter Güstrower Regie.
Autor: Dr. Jörn-Christoph Jansen 

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