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11.07.2010

WARNEMÜNDER WOCHE bricht Hitzerekord!


Schomäker/Jess gewinnen 505er IDM -

AbschlussbildHeiß, heißer, WARNEMÜNDER WOCHE 2010: Mit Temperaturen bis zu 40 Grad ging am Sonntag, 11. Juli 2010 die 73. WARNEMÜNDER WOCHE zu Ende. Über 700.000 Besucher erlebten internationalen Segelsport, außerdem Kultur und Sommerfest an Land. „Das war beste Werbung für unsere Region. Ganz Warnemünde war eine einzige friedliche und freundliche Fanmeile. Die Hansestadt Rostock wird die Veranstaltung auch zukünftig ihrer Bedeutung entsprechend unterstützen“, betonte Karina Jens, Bürgerschaftspräsidentin der Hansestadt Rostock am Rande der Siegerehrungen. Mit dem Auslaufen von vier Kreuzlinern, einem Feuerwerk und über 1600 Aktiven beim Drachenbootrennen ging bei karibischer Stimmung die 73. WARNEMÜNDER WOCHE zu Ende. Insgesamt waren über 3000 Sportler, darunter 1850 Segler aus 26 Nationen, aktiv. Am letzten Veranstaltungswochenende mussten sich die Segler der Hitze und der Flaute geschlagen geben. Es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden.

Enorme Hitze und kein Wind! So lautet die Zusammenfassung der letzten WARNEMÜNDER WOCHE Tage. Bereits am Sonnabend hatten die Segler vergeblich auf Wind gewartet. „Wir hatten insgesamt drei Flautentage, das bringt uns nicht durcheinander. Die Meisterschaften haben wir trotzdem gut über den Kurs gebracht“, zog Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh, der am Sonntag drei Deutsche Meister kürte, Bilanz. „Als wir segeln konnten, hatten wir die besten Bedingungen – Wind um drei Beaufort: das liegt uns“, fasste Dirk Bogumil, Gewinner der Deutschen Meisterschaft Flying Dutchman zusammen. Mit Vorschoter Falko Bier und drei ersten Plätzen in den letzten Rennen wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich die Goldmedaille. In der derzeit schnellsten Jugendbootsklasse 29er ließen sich die bayrischen Nachwuchssegler Justus Schmidt/Max Boehme den Sieg nicht mehr nehmen: In neun Wettfahrten legten sie eine Serie von 2,5,(37),1,1,1,1,2,1 hin und gewannen souverän vor den zweitplatzierten Philipp Müller/Janich Moritz vom Wörthsee mit 39 Punkten Vorsprung. Die Leichtwind-Spezialisten Meike Schomäker/Holger Jess übernahmen von Anfang an die Spitze des 505er Feldes. Bis zum Ende hielten sie die Führung und gewannen nach sieben Rennen vor den Rostockern Lutz Stengel/Frank Feller die IDM der 505er.
„Die nationalen Klassen kommen sehr gern zu uns und tragen während der WARNEMÜNDER WOCHE auch gerne eine Meisterschaft aus. In diesem Jahr hatten wir gleich vier Internationale Deutsche Meisterschaften, das war einmalig“, so Uli Finckh, der sich über die Zunahme der Meldungen in den nationalen Klassen freute. „Es sind zwei Gründe, die Warnemünde für Regattasegler so attraktiv macht: Der Wind und die kurzen Anfahrtswege. Sie machen das Revier eindeutig zu dem besten in Deutschland. Zweitens das unverwechselbare Flair am Alten Strom und die herzliche und familiäre Atmosphäre auf der Veranstaltung“, ist sich Deutschlands bekannter Wettfahrtleiter im Segelsport sicher.

Jan Kurfeld stellte in drei Rennen der olympischen Bootsklasse Finn-Dinghy sein Können unter Beweis. Mit einer Serie von 1,4,1 beendete er die Ranglistenregatta vor seinem stärksten Konkurrenten in dem 49 Teilnehmer starken Gesamtstarterfeld, Björn Allansson aus Schweden. „Gerade bei Leichtwind ist es sehr schwer die Führung zu halten – wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“, so sein Trainer Roberto Güldenpenning.

Die Wettfahrtleiter der internationalen Klassen Pirat, OK-Dinghy, Korsar und J24 konnten ebenfalls nur drei bis vier Wettfahrten durchführen. „Wir hatten einfach etwas Pech – die Sonne hat es sehr gut mit uns gemeint, nur leider kam keine Thermik auf“, resümierte Wettfahrtleiter der Bahn Bravo Jens Merda das Wochenende. Könige unter den Piraten wurden Bernd Höft/Burkhard Rieck aus Rostock vor den zweiten Marko/Thomas Anderssohn aus Cottbus. Neben der olympischen Einhand-Jolle Finn gingen auch die Einzelsegler der OK-Dinghys an den Start. Oliver Gronholz aus Bad Segeberg siegte hier vor dem Dänen Jorgen Svendson. Bei den Korsaren blieben mit einer Serie von 1,1,2,2 die Berliner Uti/Frank Thieme mit 14 Punkten vor Ralf Blum/Silke Kornweibel aus Brühl. Auch die GER 4230 mit Steuermann Peer Kock aus Hamburg und seiner Crew Marc-Daniel Mählmann, Ole Hilcken, Markus Kleineedam und Greg Wilkox verteidigte mit Rasmus`Hilfe seine Führung bei den J 24.

Einzig die Dickschiffe konnten sich an diesem heißen Wochenende bei der „Mecklenburgischen Bäderregatta“ messen. Nachdem die „Scho-ka-kola“ die schnellste Yacht auf dem 25 Seemeilen Kurs von Warnemünde nach Heilgendamm und zurück war, gewann die „Nordsturm“ von Rainer Lessing nach fünf Stunden und einer Minute nach berechneter Zeit in der ORC I + II Wertung.

Mit dem 15. Warnemünder Drachenbootfestival ging am gestrigen Sonnabend das Landprogramm der WARNEMÜNDER WOCHE in die letzte Runde. 84 Teams mit 1680 aktiven Paddlern, Trommlern und Steuerleuten kämpften bei flimmernder Hitze auf dem Alten Strom um die begehrten Pokale des „LT Cup“. „HANLO – LoveBoat“ siegte trotz Paddelbruch in einem der Vorläufe. Zweiter war das „Team Neuruppin“ vor den „HAVANA BOYS“. Am Sonntag starteten die Teams zur Sprintstrecke über 100 Metern. Auf der Bühne am Leuchtturm beschlossen Shanties, das 10. Warnemünder Trachtentreffen sowie das Kurkonzert des Landespolizeiorchesters das Programm.

Die Hitze machte auch den Organisatoren an Land einen Strich durch die Rechnung: „Das Wetter war schädlich für uns. Tagsüber waren aufgrund der Hitze deutlich weniger Besucher auf der Bummelmeile und teilweise musste das Programm auf der Bühne am Leuchtturm abgekürzt werden. Das hat es in den letzten zwanzig Jahren nie gegeben“, fasste Jörg Bludau von Konzert- und Veranstaltungsservice (KVS) zusammen.

Bereits zum Auftakt der Veranstaltung hatte sich Warnemünde als große Fanmeile präsentiert: 200 000 Besucher kamen, um gemeinsam WM-Tore, Beachhandballer und Segelsieger zu feiern. Nach einem heißen und fröhlichen Auftakt am ersten Sonnabend (3. Juli) mit Straßenumzug, Waschzuberrennen und Beachhandball erfreute am Sonntag ein konstanter Südwind insbesondere die über 1000 Segler aus 21 Nationen. „Das Wetter und die WM haben an diesem Wochenende für Warnemünde gespielt. Die Stimmung war großartig und vor allen Dingen sehr fröhlich“ zog der kommissarische Tourismusdirektor der Hansestadt Rostock und Warnemünde, Matthias Fromm, ein durchweg positives Fazit.

Die besten Segelbilder des Tages und aktuelle Ergebnisse finden Sie unter: www.warnemuender-woche.com
 

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