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07.07.2012

Trotz Nebel – Fantastische Stimmung an Land

„Wir sehen sehr gut – innerhalb des Raumes.“
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© Pepe Hartmann 
„Wir sehen sehr gut – innerhalb des Raumes“, sagte Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh im Gespräch mit dem Deutschen Wetterdienst bei der morgendlichen Lagebesprechung. Schon morgens um acht waren die Prognosen für den ersten Wettfahrttag nicht die besten: ganz wenig Wind und dicker Nebel. Das hieß zunächst für alle Segler „Auslaufverbot“ und „Startverschiebung“. Die nächste Entscheidung um 11.00 Uhr vertagte auf 14.00 Uhr und dann stand fest: Am ersten Tag der 75. WARNEMÜNDER WOCHE fand keine der geplanten 39 Wettfahrten statt. „Auch der Warnemünde-Cup fiel in diesem Jahr erneut aus“, bedauert Finckh. Das prognostizierte Gewitter des Deutschen Wetterdienstes zog Gott sei Dank aber 30 Kilometer an Warnemünde vorbei, die Luftfeuchtigkeit betrug den ganzen Tag rund 90%. „Die Sicht auf See lag zwischen 200 und 300 Metern, dazu nur drei bis fünf Knoten Wind. Pauline Schranck (16) vom Warnemünder Segel-Club ist ein wenig traurig. „Wir hatten schon vor neun Uhr alles aufgetakelt. Aber bei so vielen Startverschiebungen nimmt neben der Körperspannung auch die gute Laune ab“, sagt die junge Frau, die seit einem Jahr 420er segelt.

„Nieger Ümgang, Beachhandballturnier und Waschzuberrennen zum Auftakt der WARNEMÜNDER WOCHE

Der erste Samstag der WARNEMÜNDER WOCHE bot an Land und am Strand ein Feuerwerk an originellen Einfällen und Lebensfreude. Zum Beispiel beim 11. Niegen Ümgang mit 2.500 Beteiligten, darunter historischen Figuren aus Rostock und dem Ostseebad, mit Neptun, über dreißig Vereinen und zahlreichen Gewerbetreibenden, die sich in dem ehemaligen Fischerdorf engagieren, musikalisch begleitet von Shantychören, einer Jazzgruppe aus Magdeburg und einem Fanfarenzug aus Neubrandenburg. Die Organisatoren vom Warnemünde Verein, Inge Regenthal und Hansi Richert zeigten sich, in Erinnerung an den nasskalten Ümgang 2011, sichtlich erleichtert, dass zwar Nebel über Warnemünde lag, es aber warm und trocken war. „Unser Lohn für die lange Vorbereitung sind die vielen fröhlichen Zuschauer in den Gassen. Eine fantastische Stimmung“, freuten sich die beiden Organisatoren. 

Die erhielt an der Bühne am Leuchtturm noch einen zusätzlichen „Kick“, als die Akteure des Ümgangs durch den Moderator Horst Marx vorgestellt wurden, die Hymne des Ostseebades „Warnemünde, Warnemünde…“ aus dem Jahre 1963 von den „Klaashahns“ angestimmt wurde und alle, auch die Zuschauer, mitsangen. „Warnemünde“, so begann Oberbürgermeister Roland Methling folgerichtig seinen Part, ist schon etwas Besonderes und bezog das vor allem auf den eben erlebten landseitigen Auftakt der WARNEMÜNDER WOCHE. Er verband das mit dem Dank an Organisatoren, darunter zahlreiche Ehrenamtler. „Segelwetter“ wünschte das Stadtoberhaupt den 2.000 Teilnehmern aus 26 Nationen in Anbetracht des Nebels, denn „die Wettkämpfe sind der sportliche Kern des maritimen Festes“.

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© Pepe Hartmann 

Die Stimmung blieb auch dann fröhlich gelassen, als Roland Methling feststellte, dass Warnemünde zu Rostock gehöre. Und auch bei seiner Frage ob Rostock zu Warnemünde gehören, kam kein geschlossener massiver Widerspruch der Einwohner des attraktiven Ortsteils der Hansestadt.

Das „Rostocker“ der Hanseatischen Brauerei Rostock ist das Bier des Events; Geschäftsführer Wilfried Ott freut sich über die erfolgreiche Veranstaltung, bei der die Bierbrauer seit einigen Jahren Sponsor sind. Traditionell gab es unmittelbar vor der offiziellen Eröffnung durch den Oberbürgermeister, den Fassbieranstich. Das Vorhaben von Roland Methling, das Fass anlässlich des Jubiläums mit 75 Schlägen anzustechen, misslang, weil der Holzhammer aus einem No-Name-Baumarkt bereits beim 22. Schlag den Kopf verlor. Das Werk gelang dennoch: Seit 12.28 Uhr gibt es die 75. WARNEMÜNDER WOCHE offiziell.

So lange wollten die Beach-Handballer nicht warten, die 11.00 Uhr ihr 18. Turnier angepfiffen hatten.
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© Pepe Hartmann 
Auch hier herrschten bei den Machern des Sportereignisses Volker Schnepel und Eckhard Pedde Erleichterung über das Wetter. Je 24 Männer- und Frauenmannschaften kämpfen um den Sieg; ihre Endspiele finden am Sonntag, den 8. Juli ab 13.30 Uhr statt. Die Namen der Teams, wie „Liebenwalder Sandmänner“, „Acker-Sprit-Typen“ oder „Die Diven“, täuschen über die Ernsthaftigkeit und den erstaunlichen Kamfgeist hinweg, den die besonderen Handballerinnen und Handballer von der ersten Minute am Warnemünder Strand an den Tag legten.

Beim „25. Waschzuberrennen“ auf dem „Alten Strom“ unter der Regie von Steffen Ohm vom IHS-Faschingsclub "Die Macher" stimmten „nomen“ und „omen“ wiederum überein. Acht Zuber der Marke Eigenbau aus Berlin, Merseburg, Osterwieck und Rostock mit Namen wie „Sandmann Zuber“ oder „Poppbären“ boten vor über begeisterten 5.000 Zuschauern tatsächlich einen Karneval auf dem Wasser, gespickt mit einer Show- und Geschicklichkeitseinlage und einem Geschwindigkeitswettbewerb, den die „Poppbären“ aus Berlin in 55 Sekunden knapp vor „Music-Battle“ aus dem Harzer Osterwieck gewannen. Gesamtsieger des Waschzuber-Spektakels wurde der Rostocker Zuber „Maori Waka-Rere-Rangi“.

Gewonnen haben auch Carsten Lindeke und Kerstin Mels, die sich an Bord der „Poppbären“ als frisch vermähltes Paar präsentierten. Herzlicher Gratulant war der Oberbürgermeister Roland Methling.
Eigentlicher Schirmherr des Spektakels und oberster Juror der Showpräsentation war allerdings Neptun, der Gott des Meeres, der im bürgerlichen Leben Manfred Schliephake heißt, seit über dreißig Jahren in Rostock lebt und der ursprünglich aus Bitterfeld kommt.
Für das kontrastreiche Programm der WARNEMÜNDER WOCHE und für ihre besinnliche Seite spricht schließlich das abendliche „Festliche Eröffnungskonzert“ mit Musikern der HMT Rostock unter Leitung von Petru Munteanu.

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