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07.07.2015

Tag 15: Letzter Waschzuber Tagebucheintrag

King of Zuber

© Klaus-Dieter Block
Die Reise eines kleinen Zubers, ist vorerst zu Ende. Zwei aufregende Wochen mit vielen Schleusen, ein paar Kästen Bier und viel guter Laune liegt hinter der Crew. Hier nun der vorerst letzte Beitrag der Merseburger!

Die letzte Schlacht!

Die schwimmende Burg

© Tino Kohler

Nach einer sehr geräuschintensiven Nacht auf dem Massenzeltplatz zur WARNEMÜNDER WOCHE waren wir um 8 Uhr die Ersten am Alten Strom, um unseren Reise- und Kinderzuber für das Waschzuberrennen fertig zu machen. Das Ganze bei glühender Sonne. Es waren 33,8 °C laut Wetterbericht und damit der heißeste Tag dieses Jahr. In Summe: ein bisschen viel des Guten.

Am Alten Strom kam es dann zu vielen Wiedersehen mit den anderen Zuberteams. Aus dem Harz, aus Berlin und nach langer Zeit auch wieder aus Leipzig waren Gäste angereist, damit die Teams aus der Region es nicht so einfach haben, den Sieg unter sich auszumachen. Es gab viel „Hallo“ und die üblichen kleinen Sticheleien vor einem so bedeutenden Rennen.

Der König überwacht das Geschehen

© Tino Kohler

Ansonsten kamen wir gut voran, auch wenn ein netter, leicht älterer Herr uns und die anderen aufbauenden Teams immer mal wieder vom Arbeiten abhielt. Carlo von Tiedemann und sein Fernsehteam prüften und beobachten die fleißigen Zuberbauer, um für Carlo ein passendes Gefährt zu finden. Seine Wahl fiel auf uns, weil wir ja schon 14 Tage lang verschiedene Härtetests durchgeführt hatten. Leider fanden wir für ihn keine geeignete Arbeitsstelle an Bord: das Ruder wollten wir natürlich nicht aus der Hand geben, als Galionsfigur war er etwas zu brustarm und am Schaufelrad … na ja. Er konnte also leider nicht bei uns anheuern und wurde dann zum offiziellen Fanbeauftragten ernannt. Eine Aufgabe, die ihm liegt (und uns nicht schadet). Zu sehen übrigens am 25.07. mit Carlo von Tiedemann im NDR Fernsehen.

Unsere Kinderzuber bekamen wir dann sehr pünktlich an den Start, nur unser Hauptzuber hatte Startschwierigkeiten. Ursache war ein Teilabriss des Kurbelantriebes, so dass im Endeffekt das Schaufelrad per Hand angetrieben werden musste. Das führte dann wieder zu Umbaumaßnahmen an der Dekoration, da wir unseren Zuber in eine wunderschöne Ritterburg verwandelt hatten. Mit passendem Turnierplatz als Kinderzuber. Aber auch mit Handbetrieb waren wir der schnellste Zuber auf dem alten Strom. Kein Zuber schlug unsere Zeitvorgabe. Auch der Kinderzuber kam beim Geschwindigkeitsrennen auf einen beachtlichen 5. Platz und lag damit sogar vor unseren Lieblingsmitwettbewerbern, der BaHu aus Leipzig (bei einem Durchschnittsalter von unter 10 Jahren). Sogar beim Geschicklichkeitsrennen im direkten Vergleich mit der BaHu gingen unsere Lütten als Sieger hervor. Stolzere Eltern wird es auf dem Alten Strom nicht mehr geben! Damit machten sie es auch besser als wir. Denn um Fingerspitzesbreite schlugen uns die Poppbären aus Berlin.

Dafür sammelten wir mit unserem Showteil wieder die meisten Punkte, mussten diese aber leider mit dem Kinderzuber teilen. Aber wie auf Hoher See ist Neptuns Wille auch beim Waschzuberrennen Gesetz.

Der siegreiche Kinderzuber

© Tino Kohler

Das anschließende Entensammeln inkl. Seeschlacht war wieder ein Heidenspaß, gerade auch für unsere Lütten. Wasser, Mehl und Enten überall. Die am Rand positionierte Feuerwehr tat ihr ebenfalls Bestes und warf ordentlich Wasser in die Schlacht. Und für jede Abkühlung war man an diesem Tag dankbar. Auch wenn es wieder viele Rempeleien und einen harten Kampf um jede Ente gab, blieben schwere Verletzungen bei allen Beteiligten aus.

Danach der große spannende Augenblick: die Ausrufung des Gesamtsiegers. Gewonnen hat der Lokalmatador Pablo Neruda Club aus Rostock. Übrigens um eventuellen Neuzuberbauern Mut zu machen: ohne ausgefeilten Antrieb, sondern nur ausgerüstet mit 6 Paddeln. Zweite wurde unsere lieben Freunde aus Berlin – die Poppbären. Verdientermaßen lagen diese ja vor uns, weil sie uns im Geschicklichkeitsrennen geschlagen hatten. Der dritte Platz ging dieses Jahr an uns. Für unseren Ehrgeiz natürlich viel zu wenig, aber für unseren Spaß vollkommen ausreichend. Unsere Lütten landeten auf einem super 5. Platz.

Dann ging es ans Abbauen und Verstauen der zwei Zuber auf einem Anhänger. Was dazu führte, dass wir nicht nur die ersten, sondern auch die Letzten am Alten Strom waren. Anschließend schnell duschen und ab zur Siegerehrung und Zuberparty im Studentenclub Sumpf. Hier gab es wieder für alle Teilnehmer Preise und Urkunden und anschließend viel Ausgewerte, Erfahrungsaustausch und Verbrüderungen zwischen den Zuberteams.

The Day After

Viel bleibt nicht mehr zu sagen. Schön war es wieder. Legendär war unsere Anreise und wird es immer bleiben. Jetzt gilt es 300.000.000 € Euro aufzutreiben, um das letzte Stück für die direkte Verbindung Merseburg – Warnemünde zu schaffen. Dann starten wir bestimmt noch einmal!

Ein Spendenkonto richten wir gerade ein. Es bleibt noch das Wichtigste: Das große Danksagen!

Die Liste wäre furchtbar lang, deshalb entschuldigt, wenn nicht alle einzeln aufgeführt sind. Also fangen wir mal an:

Der größte Dank geht an unseren Meister des Trockendocks Eli und seine Familie, die uns viele viele viele Tage nicht nur ertragen, sondern auch beim Bauen verpflegt haben!

Danke an unsere Familien, die uns die Zeit und den Raum gelassen haben, um so eine verrückte Aktion vorzubereiten und durchziehen zu können.

Danke an alle Sponsoren, die privaten und gewerblichen. Euer Geld war bestens angelegt!

Danke an alle Mitglieder der Merseburger Elferrates für jede helfende Hand.

Danke natürlich auch an die Hochschule Merseburg, deren Ingenieursausbildung ja offensichtlich nicht nur für die Berufswelt was taugt.

Danke an all die Leute, die wir unterwegs kennen lernen durften und die uns mit Quartier und Verpflegung unterstützt haben.

Danke auch an Gesine Schuer von der Pressestelle der WARNEMÜNDER WOCHE, die uns diese schöne Plattform zur Verfügung gestellt hat.

Danke an alle, die wir jetzt hier vergessen haben.

Last but absolut nicht das Letzte: An die Macher und Organisatoren des Warnemünder Waschzuberrennens. Was würden wir nur ohne Euch das ganze Frühjahr und den Sommeranfang machen!

Tja, das war es. Unser Zuber liegt wieder im Trockendock und wir genüsslich in unseren Badewannen.

Und natürlich beim nächsten Waschzuberrennen. Schon mal vormerken: 02.07.2016.

Wir sind da! Ihr auch? Baut doch auch mal einen Waschzuber! Ein paar leere Fässer, ein paar Bretter und ein paar Paddel – fertig. Dazu ein bisschen Deko und Kostüm und der Spaß geht los. Also ran: Ihr habt ja ein Jahr lang Zeit.

Es verabschieden sich bis dahin:

Obernavigator und Hauptzuberführer Schicke

Cheftechniker und Hauptsteuermann Tino

Masterchef of Schleuse und Andocking Karo

Verpflegungs- und Deckoffizier Nietschi

Presseoffizier Hagen

 

Die ganze Geschichte der Merseburger hier noch einmal zum Nachlesen.

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