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20.04.2009

Premiere: Weltmeisterschaft der Raceboards

TütenVom 4. bis 12. Juli finden vor Warnemünde die Raceboard und IMCO World
Murat Tüten, im DWSV für Redaktion, Kommunikation & Koordination zuständig, nimmt selbst auch aktiv an den Regatten teil (Foto: DWSV)
Championships 2009 statt. Es ist die erste WM dieser Klasse in Deutschland seit dem es Longboards gibt und größte WM seit 20 Jahren. Die Internationale Windsurfing Association präsentiert den Event, der zu einem der Höhepunkte der 72. Warnemünder Woche zählt. Parallel finden vor Warnemünde vom 4. bis 6. Juli die Internationalen Deutschen Meisterschaften der Raceboards und der olympischen RS:X Neil Pryde statt.
Interview mit Murat Tüten vom DWSV. 
Frage: Herr Tüten, wie sieht eigentlich ein Raceboard aus und wodurch unterscheidet es sich vom olympischen Surfbrett?
Tüten: Die Raceboards bzw. Longboards gibt es im Prinzip seit dem Windsurfen erfunden wurde. Die Ersten anno 1969 waren 3.60m lang, heute sind sie 3.80m lang und 70cm breit. Longboards waren 1984-2004 olympische Klasse. Das Board für die olympischen Spiele 2008 und 2012 ist der RS:X. RS:X ist kürzer und breiter (285x83cm) und ist ein Hybrid-Board.
Die Raceboards sind für jeden Surfer auch im Freizeitbereich von 8-80 Jahren geeignet und haben den größten Wind- und Einsatzbereich. Für den RS:X muss man sehr durchtrainiert und athletisch sein, weswegen auch die olympische Klasse nur sehr langsam wächst. Ein Landestrainer hat einmal gesagt, dass der RS:X eine Kampfmaschine für die Kaderathleten sei.

Frage: Mit wie vielen Teilnehmern aus wie vielen Nationen rechnen Sie vor Warnemünde?
Tüten: Bis Ende März haben 120 Windsurfer aus 12 Nationen über den Internetfragebogen ihr Interesse angezeigt. Bis zur WM sind es noch drei Monate, 120-140 Surfer aus 15-17 Nationen erscheint mir daher eine realistische Schätzung zu sein.

Frage: Können Sie schon einige Namen nennen, wer starten wird?
Tüten: Aus nationaler Sicht haben bis jetzt z.B. Moritz Martin (amtierender Deutscher Meister), Toni Wilhelm (bester deutscher RS:X-Fahrer) und Christian Freimüller (Jugendweltmeister 07 RS:X) gemeldet. Außerdem gehen wir davon aus, dass fast alle RS:X-Athleten (alle ehemalige Mistral/Longboard-Fahrer) bei der DM in Warnemünde starten werden. Da die Kaderathleten ein intensives Trainingsprogramm haben und viele studieren, kann man noch nicht genau abschätzen, wie viele von ihnen weitere fünf Tage bei der WM mitfahren können. Patrik Pollak aus der Slovakei, die Tschechen Petr Kucera und Radim Kamensky, sowie Juha Blinnikka aus Finnland und Javier De Carolis aus Argentinien sind einige der Namen von unseren ausländischen Gästen, die auch an der Spitze um den WM-Titel kämpfen werden.

Frage: Wie ist der Ablauf?
Tüten: Wir haben fünf Regattatage für die WM, bis zu drei Wettfahrten pro Tag und maximal 12 Wettfahrten für die Weltmeisterschaft. Bezüglich der Eröffnungs- und Schlussfeier bzw. den Umfängen, die man den WM-Teilnehmern zumuten kann, werden wir uns direkt nach Ostern mit der Warnemünder Woche abstimmen.

Frage: Wer ist für die Regatten verantwortlich?
Tüten: Die Wettfahrtleitung für die WM hat der Yachtclub Berlin-Grünau mit Steffen Kinzl übernommen.

Frage: Wo genau wird das Spektakel stattfinden in Warnemünde? Wohin müssen die Zuschauer gehen, um die Surfer hautnah zu erleben?
Tüten: Die Surfer werden auf Bahn Echo direkt vor dem Yachthafen Hohen Düne aktiv. Diese Bahn ist am besten von dem Wellenbrecher-Damm des Yachthafens zu sehen. Am Strand der Hohen Düne hat man den direkten Kontakt zu den Surfern und kann sie hautnah erleben.

Frage: Wieso fiel die Wahl beim Austragungsort der WM auf Warnemünde?
Tüten: Warnemünde ist eines der besten und anspruchvollsten Surfreviere in Deutschland und hat absolut internationalen Standard. Die WM ist in einen weltmeisterschaftswürdigen und leistungsfähigen Rahmen der Warnemünder Woche eingebettet. Warnemünde und die Surfer pflegen eine mehrjährige, harmonische Zusammenarbeit. Zudem hat Warnemünde vor, das Revier zu einer Hochburg des Surfsports auszubauen.

Frage: Werden Sie auch persönlich vor Ort sein?
Tüten: Ja, ich werde auch die DM sowie die WM mitfahren. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf.

Herzlichen Dank für das Gespräch.


 

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