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31.03.2012

Neue Formate für interessierte Zuschauer: Kurzregatten der 470er

Der Sportdirektor der WARNEMÜNDER WOCHE, Uli Finckh, erläutert im Gespräch, dass die 470er in zwei Teilen der Veranstaltung im Mittelpunkt stehen. Und zwar vom 7. bis 8. Juli bei ihrer regulären Ranglistenregatta und vom 9. bis 10. Juli – dann bei sogenannten Kurzrennen. Diese ähneln klassischen Medal Races, dauern etwa 15 bis 20 Minuten und bieten die Möglichkeit, etwa vier bis sechs Rennen am Tag zu fahren.

470er hautnah miterleben
Am Warnemünder Strand treffen Profis auf Freizeitsegler und bieten in diesem Jahr den Zuschauern die Möglichkeit, praktisch »vom Handtuch aus« die Regatten der 470er zu verfolgen.
© Pepe Hartmann


Sportdirektor Uli Finckh im Gespräch

Was ist das Besondere an diesen kurzen Wettfahrten der 470er?
UF: Die 470er-Klasse ist an mich heran getreten und bat um ein Format, welches neue Perspektiven im olympischen Segelsport aufzeigt. Medienvertreter und Sponsoren erwarten heutzutage vom Ausrichter, dass der Segelsport verständlich an ein breites Publikum herangebracht wird. Es ist unsere Aufgabe, hierfür attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. Daher wird anlässlich der 75. WARNEMÜNDER WOCHE in diesem Jahr im Anschluss an eine zweitägige Serie, die im klassischen Regattamodus ausgetragen wird, eine zweite Serie über zwei Tage angeboten. Diese besteht aus kurzen Regatten in ganz kleinen Startgruppen direkt in Ufernähe vor dem Warnemünder Strand.

Wie wird das ablaufen?
UF: Das Teilnehmerfeld wird zunächst in kleine Gruppen von circa zehn Booten aufgeteilt, die in drei Wettfahrten eine Vorausscheidung segeln. Anschließend segeln die besser platzierten dieser Vorentscheidung in weiteren drei Wettfahrten ohne Mitnahme bisheriger Punkte um den Einzug für fünf Plätze im Finale. Die schlechter platzierten der Vorentscheidung segeln parallel dazu einen weiteren sechsten Platz für das Finale aus. Das Finale selbst besteht dann ebenfalls aus drei Wettfahrten, aber nur noch mit sechs Booten. Uli Finkh

Der Sportdirektor der WARNEMÜNDER WOCHE: Uli Finckh
Sportdirektor Uli Finckh
© Pepe Hartmann
Welchen Vorteil bietet dieser Modus?

UF: Wir hoffen, mit dem kleinen Feld noch näher an die Zuschauer heran zu kommen und dies auch mit fachkundiger Moderation allen Zuschauern erläutern zu können. Da die einzelnen Wettfahrten nur etwa 15 Minuten dauern, wird dies sicher eine spannende Angelegenheit. Es wird wie bei den Finalwettfahrten der Olympischen Spiele mit Schiedsrichtern auf dem Wasser gearbeitet, so dass die Ergebnisse für alle sofort ersichtlich sind, zumal es keine Mitnahme von Punkten aus früheren Stufen der Veranstaltung gibt.

Wen sprecht ihr damit besonders an?

UF: Wir denken zukunftsweisend und möchten vor allem die immer größer werdende Schere zwischen dem professionellen Sport und dem Freizeitsegeln beackern. Kosten- und Termingründe lassen viele Schwierigkeiten entstehen und wir bemerken, dass etliche Sportler unheimlich angespannt sind. Sie müssen weltweit Regatten fahren und verteilen sich somit auf fünf Kontinente. Uns ist einfach wichtig, dass die Freizeitsegler in Warnemünde eine Schnittstelle finden, wo sie eine echte Bindung zu professionellen Seglern aufbauen können. Zurück zu gemeinsamen Wettkämpfen sozusagen.

Welche Bedeutung hat denn die WARNEMÜNDER WOCHE?
UF: In den ultimativen Topp-Bereich des Sports kommt sie nicht hinein. Es gibt aber kleine Leuchttürme, die herausragen. So zum Beispiel der Europa Cup der Laser, welcher innerhalb Europas wirklich wichtig ist. Neben Frankreich und Italien spielt Deutschland und somit Warnemünde eine entscheidende Rolle. Bei den 470ern sind wir insbesondere an den Junioren interessiert. Auch diese sind international verhältnismäßig stark. Die Segler werden unsere Kurzregatten definitiv gut annehmen und ich bin mir sicher, dass wir auch in Sachen TV-Vermarktung des Segelns mit diesem Format auf dem richtigen Weg sind. Nicht zuletzt profitieren auch die Zuschauer am schönen Strand des Ostseebades, weil sich einfach nachvollziehbare Regatten ergeben.

Dieser Artikel erschien in der 04-12 Ausgabe der Segler-Zeitung.
Autor: GS 

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