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09.07.2009

Kräftiger Wind zum Start in die zweite Wochenhälfte

Moritz Martin in voller Gleitfahrt

Am sechsten Tag der WARNEMÜNDER WOCHE spendierte Rasmus eine ordentliche Brise. Moritz Martin liefert sich bei der Weltmeisterschaft der Raceboard Klasse ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Polen Maksimilian Wojcik. Als Deutsche Meister der Kielzugvögel wurden Schiffer/Lenz ohne weitere Wettfahrten gefeiert. Am Freitag starten acht zusätzliche Klassen in die WARNEMÜNDER WOCHE.

Mit fünf bis sechs Beaufort wehte es am Donnerstag über die aufgewühlte Ostsee vor Warnemünde und der Starkwind forderte seine Opfer. Kurz vor dem Start auf Bahn Foxtrott brach nicht nur der Mast auf dem Kielzugvogel von Jürgen Reichardt, sondern auch der Anker des Wettfahrtleitungs-Schiffes. Als für Ersatz gesorgt war, hatte der Großteil der Kielzugvogel-Crews bereits beschlossen nicht mehr zu segeln, weil ihnen der Wind zu stark war. Wettfahrtleiter Dirk Kaiser beendete daher die Serie mangels Masse und Thomas Schiffer konnte mit Vorschoter Heinrich Lenz seinen siebten Deutschen Meistertitel (fünf davon mit Lenz) ohne weitere Kämpfe feiern. Etwas verhalten freute sich der erfolgsgewohnte Steuermann über den Sieg. "Wir wären schon noch gesegelt heute, wenn noch eine Wettfahrt stattgefunden hätte. Es wäre jedoch grenzwertig gewesen, mehr ein Durchkommen als taktisches Segeln", so Schiffer, der aus Krefeld kommt und nach der WARNEMÜNDER WOCHE zur IDM der Schwertzugvögel fährt um in dieser Saison den Doppelsieg perfekt zu machen. Schiffer ist ein alter Hase und beherrscht die Klasse der Kielzugvögel seit Jahren. Trotzdem geht es an der Spitze eng zu und sein Verfolger Jörg Friedlein mit Vorschoter Daniel Scheer war ihm dicht auf den Fersen. Der Bochumer Friedlein bedauerte den Wettfahrtabbruch und musste sich mit dem Vizetitel begnügen. Mit dem dritten Platz wurden Klaus Antrecht und Christian Kujan aus Hannover geehrt.

Die Titelkämpfe um die Weltmeisterschaft der Surfer gingen in die dritte Runde und viele der Teilnehmer testeten dabei die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Etwa die Hälfte der 114 Teilnehmer lief gar nicht erst aus, oder kam frühzeitig vom Wasser zurück, weil für sie das Limit an Wind und Welle erreicht war. "Wir haben bis zu sieben Windstärken auf der Bahn gemessen", sagte Wettfahrtleiter Steffen Kinzl. Daher mussten sich die Surfer nach der ersten Wettfahrt ein wenig in Geduld üben, weil Kinzl den Durchzug einer Front abwarten wollte, bevor er das zweite Rennen anschoss. "Eine gute Entscheidung, das schont das Material und man kann auch noch mal entspannen", fand Martin Moritz, der nach sechs Wettfahrten punktgleich mit dem Polen Maksimilian Wojcik auf Rang 1 steht. Moritz, der zu Beginn der Woche bereits die IDM der Raceboards gewann, hofft auch in den kommenden Tagen auf kräftigen Wind. "Das sind genau meine Bedingungen hier, auch die hohe Dünungswelle ist einfach super", so der 26-Jährige Athlet, für den der Event der Höhepunkt seiner Karriere ist. "So eine riesige WM bei uns in Deutschland ist schon fantastisch". Morgen geht es für ihn in der Goldfleet weiter, am Sonnabend endet die WM offiziell.

Mit dem Starkwind kämpften auch die Yachten der Bornholm Rund Regatta, die nach Rundung der dänischen Ferieninsel wieder Kurs auf Warnemünde absteckten. Als erste Yacht querte am Mittwochabend die "Scho-ka-Kola" von Uwe Lebens aus Norderstedt nach 36 Stunden 51 Minuten die Ziellinie. "Das war cool, eine tolle Regatta. Und es war wieder alles dabei von Flaute bis Starkwind, inklusive dem Windloch südlich von Bornholm, das uns 40 Minuten eingebremst hat", erzählt Lebens. Um kurz nach Mitternacht und somit nur eine Stunde und gut 13 Minuten später begrüßten dann zahlreiche ehrenamtliche WARNEMÜNDER WOCHE-Helfer die Mannschaft der "Utsider". Die 10-köpfige Crew des Warnemünder Segel-Club e.V. wurde mit Laola und Jubelrufen von der Mittelmole herzlich willkommen, da dort die Helferparty in vollem Gange war. Die im Schnitt 24-jährigen Segler des Jugend-Segelprojekts "Utsider" segeln eine 14 Meter lange Elliott 45. Die beiden acht Stunden später gestarteten V.O.R. Yachten "SEB II" und "Illbruck" erreichten das Ziel der Langstreckenregatta am Donnerstagmorgen und verpassten den Streckenrekord klar.Bis Redaktionsschluss waren insgesamt 19 der 67 gestarteten Yachten im Ziel.
Während der harten Kreuz gegen den Wind meldeten sich bis Donnerstagabend aber auch bereits 17 Crews aus dem Rennen ab. Auch Josef Rössler aus Aachen, der mit seiner Dehler 34 "Picco Bello" vom Ijsselmeer angereist war, musste in der Nacht aufgeben. "Der Wind war heftig, aber nicht das Hauptproblem. Auf dem Rückweg von Bornholm hat uns die Welle so stark gebeutelt, dass ein Großteil meiner Crew richtig seekrank geworden ist, und wir nicht mehr voll einsatzfähig waren. Schade, aber ich komme wieder", berichtete Rössler per Telefon aus dem schwedischen Ystad, wo die Crew Unterschlupf fand.Die letzten Teilnehmer werden im Laufe der Nacht zu Freitag in Warnemünde erwartet. Erst dann wird es auch berechnete Ergebnisse geben und es können die Sieger benannt werden. Die Yachten starten je nach Größe und Leistungsvermögen mit unterschiedlichen Handicap-Faktoren.

Die neu ins Leben gerufene Serie "hanseboot Open Offshore" ging mit der Bornholm Rund Regatta bereits zu Ende und es siegte in der IRC Wertung die Flensburger "Ilvitello" von Christoph Avenarius. Der Sieg nach ORC-Berechnung ging an Volker Andreae aus Hamburg mit der "Inshallah VI".Auch der zweite Teil der WARNEMÜNDER WOCHE 2009 verspricht knappe Entscheidungen und spannende Wettfahrten in insgesamt 11 Bootsklassen. In der olympische Bootsklasse Finn Dinghy startet das Finn-Team-Germany, um sich in einem starken Feld mit 45 Teilnehmern aus sieben Nationen zu behaupten. In der Klasse der 420er werden 82 Youngsters um die vorderen Plätze kämpfen. Weitere Starts wird es in den Bootklassen 505er, J24, Korsar, Melges 24, OK-Jolle, Pirat und Platu 25 geben. Dabei kommen gut 450 Boote und Boards zum Einsatz. Knapp 950 Aktive aus 19 verschiedenen Nationen sind dann auf dem Wasser unterwegs.

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