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19.06.2013

Leider abgesagt: Kleine Flitzer & kurzweilige Rennen direkt an der Ost-Mole

Mittwoch und Donnerstag, also am 10. und 11. Juli starten ab 11.30 Uhr wieder Wettfahrten in der Bootsklasse Optimist. Diese Form des Wettkampfes wurde bereits 2012 eingeführt, damals noch im Alten Strom, und erfreute sich großer Beliebtheit.

Das Opti Team Race lädt erneut zum Zuschauen ein – dank Moderation auch für Segelunkundige

Opti_Kind
Team Race heißt: den Gegner stets im Auge behalten.
© Pepe Hartmann
In diesem Jahr haben die Veranstalter einen neuen Ort mit etwas günstigeren Windbedingungen gewählt, nämlich östlich der Ostmole. Perfekt zum Zuschauen und Erhaschen einiger Tricks von pfiffigen Segelkindern, die mit farbigen Shirts gekennzeichnet und somit gut Team-mäßig voneinander zu unterscheiden sind. Letztes Jahr war die Moderation von der schwimmenden Etix-Bühne im Alten Strom sehr hilfreich, an dieser Audio-Unterstützung soll weiter festgehalten werden.
„Meine Tochter war bereits letztes Jahr dabei und hatte jede Menge Spaß“, sagt Anke Anderssohn, Jugendwärtin des Warnemünder Segel-Clubs und gleichzeitig neue Eventkoordinatorin der WARNEMÜNDER WOCHE. Team Race ist laut Anderssohn generell eine spannende Sache für Kinder, weil es sich um sehr schnelle Rennen handelt. „Team Race ist damit im Grunde Match Race für Kinder“, erklärt die junge Frau. Einziger Unterschied ist, dass es nicht nur mit zwei, sondern insgesamt mit acht Booten ausgetragen wird. Beim Team Race kommt es beispielsweise darauf an, dass man die Hilfe der anderen Teammitglieder in Anspruch nehmen kann. Es segeln dabei immer vier Kinder in einem Team, plus einem fünften Mitglied als Ersatz. Dabei muss man zwar regelkonform segeln, kann aber diese Regeln mit großem Spielraum auslegen. Ein Beispiel: Man fährt auf Backbordbug zur Luvtonne (damit hat man gegenüber allen Booten mit Steuerbordbug Vorfahrt). Dadurch, dass man beim Team Race rechtsherum um die Tonne segelt, kann man sich oben an der Tonne „hinstellen“, das Segel zur Not auf Backbord flattern lassen und die anderen richtig weit abdrängen und behindern. „Manchmal nimmt das ungeahnte Formen an und die Konkurrenten landen zusammen in der Walachei“, sagt Anderssohn schmunzelnd. Im „normalen“ Segeln findet so etwas während einer Regatta nicht statt. Ein weiteres Beispiel: An der Startlinie kann man Gegner aus dem anderen Team auf Backbord weitmöglichst abdrängen, also seinen
Optis im Strom
Verschiedenfarbige Shirts beim Opti Team Race helfen dem Zuschauer, die gegnerischen Teams auseinander zu halten.
© Klaus-Dieter Block
Abstand zur Linie vergrößern. Wenn man dann selbst zur Startlinie zurück fährt, kann der Gegner zwar folgen, wird aber niemals vor einem die Linie überqueren. Damit ist Match Race oder auch Team Race die hohe Kunst des Segelns, weil es viel schwieriger ist. Entscheidungen müssen viel schneller getroffen werden und man kann nicht so gut die große Taktikkeule schwingen. Die zweite Kreuz, also üblicherweise die zweite „Runde“ einer regulären Regatta, ist hier nicht relevant. Nur der Moment ist wichtig und wenn die Entscheidung falsch war, wird man das ganz schnell merken. Dazu muss man sehr regelfest sein, denn die Situationen sind ad hoc zu bewerkstelligen. Das macht ein Team Race spannend, kurzweilig und führt somit zu schnellen Ergebnissen, die auch die Zuschauer erfreuen. Mitunter reicht eine Viertelstunde Zusehen und man hat ein Ergebnis. Wo gibt es das im Segelsport sonst schon? Die teilnehmenden Kinder sind somit auch nicht blutjunge Anfänger, sondern verfügen bereits über ein gewisses Alter und Niveau. Es ist wichtig, sein Boot beherrschen zu können. „Und auch eine gewisse Portion Frechheit ist nötig“, ergänzt Anke Anderssohn. „Angst ums Boot ist nicht angebracht und Duckmäuschen kommen auch nicht weit.“ Auch die Preise können sich sehen lassen, denn jedes Kind bekommt einen Gutschein für den Hansa-Park und außerdem wird jedem Teilnehmer von CITTI ein Lunchpaket gepackt. Schauen Sie doch mal vorbei!
Autor: GS 

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