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10.07.2010

Hitze bremst Segler aus:


Flautentag vor dem Finale der WARNEMÜNDER WOCHE -

BäderregattaDie „Scho-ka-kola“ vom Hamburger Dr. Uwe Lebens beendet den Offshore-Teil der WARNEMÜNDER WOCHE als schnellste Yacht der „Mecklenburgischen Bäderregatta“; Korsar, Pirat und J24 versuchten ihr Glück im Flautenpoker; 505er, FD, Finn und OK starteten gar nicht. Hendrik Wetzmann (Berlin) gewinnt mit seinem Team Lutz Boguhn/Kai Falkenthal/Brian Hutchinson die German Open der Melges 24 ohne Wettfahrt am letzten Tag.

Lähmende Hitze und Flaute verhinderten am vorletzten Tag der WARNEMÜNDER WOCHE für lange Zeit das Segeln. Nur die traditionelle Bäderregatta ging um 9.00 Uhr auf den Kurs. Während die meisten Segler der acht übrigen Klassen im Schatten und an Land geduldig warteten, befanden sich die „Großen“ auf dem Wasser. Aufgrund des wenigen Windes hatte Wettfahrtleiter Uwe Wenzel bereits frühzeitig die Bahn verkürzt. Schnellstes Team im 28 Schiffe starken Gesamtstarterfeld war mit 4 Stunden und 24 Minuten die „Scho-ka-kola“ vom Hamburger Dr. Uwe Lebens. Zweiter im Ziel die „Inspiration“ von Torsten Hübner aus Warnemünde. Auch die Rostocker Starboot-Olympiahoffnung Alexander Schlonski mischte sich unter die Dickschiffe: „Heute haben wir die Tücken einer Yardstickregatta miterlebt“, resümierte Schlonski, der als 16ter die Ziellinie überquerte.
Sieger konnten am Ende des Flautentages dennoch gekürt werden: die GER 653 mit Hendrik Wetzmann siegt in der Klasse Melges 24. Mit einer Serie von 3,15,11,3,1,1,1,1,3 sicherte sich der Berliner den German Open Titel ohne Wettfahrt am letzten Tag.

Die Segler der übrigen Klassen wurden erneut auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Startverschiebung wegen Flaute bis spät in den Nachmittag! Die Klassen J 24, Korsar und Pirat versuchten schließlich ihr Glück im Flautenpoker und liefen um 15.00 Uhr aus. „Wir erwarten Thermik zum Abend hin. Mit der leichten Seebrise, die uns der Deutsche Wetterdienst vorhergesagt hat, ist Segeln unter Leichtwindbedingungen um 4-6 Knoten möglich“, berichtete der Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh.
Die Segler der Klassen 29er und Finn durften sich noch länger im Schatten tummeln. „Wir warten noch eine Weile – vielleicht ergibt sich eine klarere Windprognose“, erklärte Lennart Klemp, Wettfahrtleiter der 29er am späten Nachmittag. Die Meisterschaftskämpfe der Klasse 505er und FD wurden ohne Wettfahrten beendet.
Für Morgen haben die Wetterpropheten zwar noch höhere Temperaturen, aber auch Wind versprochen!
 

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