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30.06.2017

Die Lokalmatadoren im Angriffsmodus: Das ASVW Segel-Bundesligateam

Dass Rostock ein eigenes Team in der 2. Segel-Bundesliga stellt, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Schließlich vertritt man seit 2014 zusammen mit dem Schweriner Yacht-Club (Erstligist) das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern in dem nationalen Segel-Format. Und auch dass sich das Team zum 800. Geburtstag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock im Jahr 2018 den Aufstiegstraum erfüllen will, wird nicht nur leise im Akademischen Segelverein Warnemünde beredet, sondern freimütig und offen kommuniziert.

Projekt "1. Segel-Bundesliga"

Im Jahr 2015 ging es zur WARNEMÜNDER WOCHE noch auf einer B/One zur Sache mit Alexander Willsch, Ulli Kurfeld, Ralf Butzlaff (stehend) und Willy Brandt (v.l.)

© Christof Lippmann
Wie spannend dieses Projekt auf dem Wasser und auch an Land ist, wird beispielsweise durch den Rückblick des Teams auf das Auftaktevent zur 2. Segel-Bundesliga 2017 deutlich: „Am Morgen des letzten Wettkampftages, am 30. April, stehen wir mit unserem Team in Prien am Chiemsee unter den 18 Startern auf einem 10. Platz. Hochmotiviert gehen wir an diesem Sonntag in die erste Tageswettfahrt – anscheinend etwas zu motiviert. Wir gewinnen den Start, werden dann aber zu hektisch und machen in den entscheidenden Situationen unnötige Fehler. Wir landen als Letzter im Ziel! Aber die Wut im Bauch schaltete neue Kräfte frei. Wir segeln plötzlich wie befreit nur noch Erste und Zweite und neben einem Redress, wegen eines gebrochenen Blocks, machen wir Platz um Platz gut. Das letzte Rennen des Spieltages, wird eine Minute vor der letzten Startmöglichkeit doch noch gesegelt. Mit unseren letzten Kräften erkämpfen wir uns den zweiten Platz in dieser Wettfahrt und sind damit insgesamt punktgleich vor der 'Seglervereinigung 1903 Berlin' auf dem 5. Platz gelandet. Die enorme Aufholjagd hinterlässt ein sehr positives Gefühl. Diesen Tag werden wir nicht so schnell vergessen.“

Und dieser 5. Platz ist wichtig. Es ist unglaublich schwer, in dieser Region ein konkurrenzfähiges Team zu formieren. Das liegt nicht nur an der vermeintlichen Wirtschaftsschwäche, es sind auch die vielen verschiedenen Vereine in Rostock mit ihren sehr unterschiedlichen Seglertypen, die man an einen Tisch bekommen muss. Doch der vereinsübergreifende Rostocker Regatta Verein und der Heimatverein, der ASVW, fanden 2013 eine Form, um ein kleines Team zu formen, welches auf Anhieb die Relegation in die 2. Segel-Bundesliga schaffte. Im Jahr 2014 konnte man diese mit einem 9.Platz gut halten und 2015 fand sich eine Person, die dem Verein gleich zwei Trainingsschiffe – damals vom Typ B/One – günstig vercharterte. Dies spiegelte sich sogleich in den Ergebnissen wider. Um nur einen Punkt verpasste man seinerzeit die Relegation zur 1. Segel-Bundesliga. Die Entscheidung, im Jahr 2016 auch die zweite Liga auf das weitaus kostenintensivere Schiff J/70 umzustellen, entriss diese Trainingsgrundlage. „Aber wir verloren nicht den Mut, man müsste einfach nur genug segeln und die beiden B/Ones standen uns ja noch zur Verfügung“, erklärt das Team.

Auch die Saison in der Segel-Bundesliga 2016 endete nach einigen Hochs und Tiefs und häufig gecharterten Trainingsschiffen mit einem soliden aber unterm Strich etwas enttäuschenden 11. Platz. Das Team stand Ende letzten Jahres an einem Scheideweg. Doch sie setzten sich den ganzen Winter über zusammen, feilten an einem Konzept um ein Trainingsschiff zu finanzieren und fanden neue Unterstützer und neue Begeisterung bei alten Unterstützern. „Wir sind stolz und froh mit unseren Partnern Audi Zentrum Rostock, Rostocker Regatta Verein e.V., Büro Hanse Sail, Dachbaustoffe Rath, Dachdeckerei Luks & Voigt, OstseeSparkasse und Druckerei Weidner neuen Mut und vor allem Mittel gefunden zu haben, um eine Finanzierung aufzustellen. Und auch unser Verein kann diese Unterstützung durch viele schmerzhafte Entscheidungen mittragen, so dass wir in der zweiten Hälfte diesen Jahres auf einer vereinseigenen J/70 trainieren können! Unser Ziel ist weiterhin das Erreichen der 1. Liga mit dem ASVW für Rostock und Warnemünde und wir bleiben dabei ein offenes Team, das möglichst viele Segler für dieses moderne Segelformat interessieren will. Wir möchten Rostocker Segler animieren, sich uns anzuschließen, mit uns zu trainieren oder anderweitig zu helfen. Seid bei unserem regionalen Höhepunkt Events zur WARNEMÜNDER WOCHE, an der die Austragung des 3. Spieltages der 2. Bundesliga stattfindet und zur Hanse Sail: Dort wird unter anderem der Warnow-Cup (Warnemünde vs. Rostock) und der erste Teil der MV-Meisterschaft der Segelvereine im Segelstadion auch auf den J70 ausgetragen.“

 

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