Uli Finckh wie man ihn kennt und liebt: freundlich, aufgeschlossen und immer geradeheraus. © Pepe Hartmann
In welchem Zusammenhang hast du das erste Mal von der WARNEMÜNDER WOCHE gehört?UF: Natürlich war mir schon als junger Segler die Ostseewoche bekannt, aber sie war für uns unzugänglich. Meine ersten Kontakte zur WARNEMÜNDER WOCHE machte ich direkt nach der Wiedervereinigung als ich mit Beate Goldschmidt, die seinerzeit wesentlich an der Organisation beteiligt war und regen Gedanken- und Wissensaustausch im Bereich der Wettfahrtleiter- und Schiedsrichterausbildung pflegte.
Seit wann bist du wie dabei?UF: Seit 2009. Damals bat mich der ehemalige Organisationsleiter Poldi Käther, ihn als Hauptwettfahrtleiter zu unterstützen.
Welcher Moment ist dir ganz besonders im Gedächtnis geblieben und warum?
UF: Als ich am Ende meiner ersten WARNEMÜNDER WOCHE nach der letzten Wettfahrt mit Poldi auf der Terrasse der Sportschule den Sonnuntergang und das Ausfahren des Kreuzfahrers beobachtete. Es war diese große Erleichterung, dass im Großen und Ganzen alles gut gegangen ist, und das passte so gut zu dieser Abendstimmung am Ostseeufer.
Im Vergleich zum letzten Jahr, was ist dein Verantwortungsbereich in diesem Jahr?UF: Während der Woche bin ich als Hauptwettfahrtleiter tätig, berate und koordiniere die Wettfahrtleiter auf den Bahnen. Aus dem Vorfeld habe ich mich etwas zurückgezogen.
Worauf freust du dich 2013 in Warnemünde besonders?UF: Auf das Zusammentreffen von vielen netten Leuten, die sich wie ich ehrenamtlich für den Segelsport engagieren.
Warum dürfen wir uns im nächsten Jahr nicht mehr über den „Bayern an der Ostsee“ freuen? Und was gibt uns vielleicht doch Grund zur Freude bzw. worüber können wir uns mit dir zusammen freuen?
UF: Ich hatte schon 2009 gesagt, dass ich nicht ewig zur Verfügung stehe. Ich habe in Warnemünde und Umgebung genügend Männer und Frauen kennengelernt, die zusammen genug Sachverstand und Kompetenz besitzen, um die WARNEMÜNDER WOCHE in eine gute Zukunft zu führen. Ich hoffe, dass viele davon ihre persönlichen Bedenken und Befindlichkeiten zurückstellen und den Mut haben, sich hier einzubringen.
Was ist die WARNEMÜNDER WOCHE für dich ganz persönlich?UF: Für mich persönlich ist es eine wahnsinnige Herausforderung und eine Woche Stress, aber auch ein Ort mit vielen freundschaftlichen Menschen. Ich möchte an dieser Stelle den vielen Personen, die die WARNEMÜNDER WOCHE während meiner Zeit als Hauptwettfahrtleiter unterstützt haben, für die mir entgegengebrachte Freundschaft und Hilfe danken.