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02.07.2011

Stürmischer Auftakt der 74. WARNEMÜNDER WOCHE

Nieger Ümgang begeistert trotz Regen und Sturm - Segler bleiben an Land

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„Wir trotzen Wind und Regen - der Warnemünder Woche wegen“, mit diesen markigen Worten eröffnete der Minister für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus MV, Jürgen Seidel, kurz und prägnant die 74. WARNEMÜNDER WOCHE. Lange Reden und das geplante, umfangreiche Eröffnungsprogramm fielen dem schlechten Wetter zum Opfer: zu stürmisch und zu nass! Auch für die Segler war es diesmal zu viel Wind und Welle: nach anfänglicher Startverschiebung und sogar Auslaufverbot wurden schließlich alle Wettfahrten für den Tag abgesagt. Lediglich die Teilnehmer des Niegen Ümgangs zum Auftakt trotzten Wind und Wetter und begeisterten hunderte Besucher.

Annett Nickolait, Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes, machte dem gespannten Wettfahrtleitungsteam am Morgen des ersten Regattatages der zweitgrößten Segelveranstaltung Deutschlands nicht viel Hoffnung die ersten Startschüsse ertönen zu lassen: „Ich muss ihnen leider mitteilen, dass das von Polen kommende Tiefdruckgebiet Starkwind bis 40 Knoten und Dauerregen mit sich bringt. Zum Abend hin besteht sogar die Möglichkeit einiger Gewitter“. Erwartungsvoll verschob Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh trotzdem noch einmal den Start um zwei Stunden – doch dann leider die definitive Absage für alle Wettfahrten sämtlicher Bootsklassen an diesem Auftakttag. „Der Deutsche Wetterdienst konnte uns keine Wetterbesserung vorhersagen. Auch die Windverhältnisse sollten sich erst zu spät am Abend regulieren“, so Hauptwettfahrtleiter Finckh.

Und das, obwohl der Veranstaltungsbeginn gespickt war mit internationalen Highlights. Im Laser Europa Cup scharrten rund 250 Segler und Seglerinnen aus 23 Nationen, darunter Israel, Australien und Singapur, ungeduldig mit der Pinne. Unter ihnen auch die Kieler Woche Vierte Franzi Goltz und ihre deutsche Hauptkonkurrentin um das Olympiaticket Lisa Fasselt, die in ihrer Wahlheimat Rostock lebt.

„Life begins at 40 knots“, heißt es cool unter Surfern – aber auch den Brett-Athleten der Nachwuchsklasse BIC Techno war die Wetterlage zu schwierig: „Vor allem die ungemütliche und hohe Welle war ausschlaggebend für die Entscheidung keine Wettfahrt zu beginnen“, erklärte Steffen Kinzl, Wettfahrtleiter auf Bahn Alpha der BICs.

Selbst die Offshore-Crews der WARNEMÜNDER WOCHE mussten ihren Warnemünde-Cup abblasen. „Windverhältnisse mit Böen bis 40 Knoten in Kombination mit der Welle sind auch für Big Boats zu schwierig. Das Risiko für Mensch und Material ist einfach zu groß“, erklärte Uwe Wenzel, Verantwortlicher für die Seebahn. Beim Warnemünde-Cup sollten heute rund 40 Seemeilen mit 35 Schiffen zwischen acht und 13 Metern gesegelt werden.

Für morgen verbessern sich die Aussichten: „Der Wind soll etwas abnehmen. Das Organisationsteam hat beschlossen, wie vorgesehen, um 11.00 Uhr zu starten und dann eine Wettfahrt mehr als geplant durchzuziehen“, schloss Finckh den ersten Race-Tag der WARNEMÜNER WOCHE 2011.

Die Teilnehmer des traditionellen Niegen Ümgangs hingegen hatten sich zum großen Teil nicht beirren lassen und gegen die widrigen Bedingungen rebelliert: „Bei Sonne kann jeder, wir gehen auch bei Regen“, brachte es Inge Regenthal vom Warnemünde Verein gutgelaunt auf den Punkt. „Wirklich erstaunlich, dass bei diesem Wetter noch so viele Menschen gekommen sind, um uns Beifall zu klatschen“, freute sie sich. Für die Beachhandballer jedoch ging an diesem Sonnabend gar nichts: sie sagten bei Böen um 8 Beaufort und starkem Regen um 11.00 Uhr alle Spiele am Strand ab und vertrösteten Aktive sowie Zuschauer auf morgen.

„Die Veranstaltung 2011 wird definitiv in die Geschichtsbücher eingehen“, erklärte Lutz Scheibe von den „Machern“ (Organisator des Rennens). Nachdem alle Wettfahrten auf den Regattabahnen vor Warnemünde um 12.00 Uhr endgültig abgesagt worden waren, erklärten die mutigen Waschzuber-Crews, ihr Programm zu beginnen. Teams und Organisationsleitung der traditionellen Veranstaltung entschieden sich den rund 800 Zuschauern lediglich die Showfahrt zu präsentieren. Als um 14.00 Uhr dann die Veranstaltung wegen der schlechten Wetterverhältnisse unabänderlich abgesagt werden musste, kürte Neptun letztendlich den Waschzuber „Atominos“ des Vereins „Die Eisenbahner“ aus Rostock mit Zuberkapitän Hagen Böckler zum Sieger

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