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05.07.2014

Spritzig – trotz wenig Wind – die 77. WARNEMÜNDER WOCHE hat begonnen

Bei 26 Grad und leichtem Wind startete am frühen Morgen um halb zehn mit dem Warnemünde Cup die erste von 170 Wettfahrten der 77. WARNEMÜNDER WOCHE. Mit einem Teilnehmerfeld von 28 Schiffen kämpften sich die Segler in einer rund 5-stündigen Wettfahrt vom Start über die Ziellinie.

Die Flying Dutchman liefern das Bild und Sinnbild des Tages beim Warten auf Wind.

© Pepe Hartmann

„Die Bedingungen waren heute wie auf einem Dorfteich: drehende Winde und unvorhersehbare Böenfelder machten die Wettfahrt zu einem Glücksspiel“, sagt Anne-Christin Möller, welche an Bord des Warnemünder Segelyacht „MAIKO“ mitgesegelt ist. Sieger in der ORC A/B wurde die „IMMAC ONE4ALL“ aus Kiel. Die Stralsunder Melges 24 „SPUTNIK Segelkombinat“ erkämpfte sich in der ORC C-Klasse den Sieg und freute sich zusammen mit der „Intoxication“ der Yardstick 1-Wertung und der „Queeny“ der Yardstick 2-Wertung über den jeweils ersten Platz.

Auch die Kutter und Flying Dutchman hatten mit den Windbedingungen zu kämpfen. Die zehn FDs konnten eine verkürzte Wettfahrt erfolgreich durchführen. Die Berliner Peggy und Torsten Bahr liegen vorläufig vor den amtierenden deutschen Meistern Jörg und Nils Herrmann auf dem ersten Platz.

© Pepe Hartmann-4106
Die Kutter schafften trotz schwacher umlaufender Winde vier Wettfahrten am ersten Segeltag

© Pepe Hartmann

Erstaunliche vier Wettfahrten hingegen meisterten die acht Kutter auf ihrer Bahn. Auf dem ersten Platz rangiert „Zuarin“ vom Schweriner Marineclub mit Steuermann Christian Wandel. Von dem umlaufenden und im Tagesverlauf abnehmenden Wind waren auch die knapp 200 Lasersegler betroffen, die auf der Mittelmole wegen Startverschiebung mehrere Stunden warten mussten, bevor ihr Auslaufen und somit der erste Start des Europa Cups auf den nächsten Tag verschoben wurde.

Hauptkoordinator für die Bühne am Leuchtturm und Organisator der Bummelmeile auf der Promenade, Jörg Bludau, hingegen freut sich über den „absolut gelungenen Beginn der 77. WARNEMÜNDER WOCHE. Allenortes gute Laune und fröhliche Menschen.“ Bludau schätzt, dass etwa 15.000 Besucher am Auftakttag im Seebad waren.

 

Der Auftakt an Land der 77. WARNEMÜNDER WOCHE: Hochintensiv, traditionell und mit vielen Premieren

Der erste Samstag der 77. WARNEMÜNDER WOCHE war ein 14-Stunden-Tag, an dem es von früh bis spät über ein halbes Dutzend Höhepunkte gab. Im dichten Veranstaltungsplan des Sommerfestes waren die Wecksignale von drei Fanfarenzügen um 8.00 Uhr der Auftakt. Den musikalischen Zapfenstreich gab es schließlich gegen 22.00 Uhr mit dem Festlichen Eröffnungskonzert und dem „Concertino Ensemble“ in der Kirche im Zentrum Warnemündes.

© Pepe Hartmann-3988
Der Niege Ümgang war ein echter Magnet und man wurde von ihm »gefangen genommen«, ob man nun wollte oder nicht

© Pepe Hartmann

Symbolträchtiger Höhepunkt des ersten offiziellen Tages war die feierliche Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, der mit sieben Schlägen den attraktiven Fassbieranstich zelebrierte. „Warnemünde“, so sagte das Stadtoberhaupt in seiner kurzen Eröffnungsrede, „ist das beste, was Rostock im Sommer zu bieten hat“. Und bezog sich dabei ausdrücklich auch auf die Leistungen und Organisatoren des maritimen Festes. „Man hat den Eindruck“, so präzisierte er in einem anschließenden Gespräch, „dass die WARNEMÜNDER WOCHE  auch auf die Initiatoren von neuen Sportarten wie ein Magnet wirkt. So gibt es 2014 das 1. Strand-Lacrosse-Turnier, das 1. AHOI Beachkubb-Turnier oder das Skimboarden, das „Überfliegen“ von flachem Wasser mit einem speziellen Board.

Es spricht für die Solidität der Veranstaltung, dass andererseits bereits das 20. Beachhandball-Turnier oder das 27. Waschzuberrennen stattfindet.

© Pepe Hartmann-4157
War beim Warnemünde Cup nach 4,5 Stunden im Ziel und siegte in der Yardstick 1-Wertung, die »Intoxication« aus Stralsund

© Pepe Hartmann

Die „Seele“ des Auftakttages ist der „Niege Ümgang“, der zum 13. Mal stattfand, diesmal mit über 2.500 Teilnehmern. Unter ihnen Roland Methling und Ehefrau Anne sowie Matthias Fromm als Tourismusdirektor von Rostock & Warnemünde. Die Organisatoren des „Ümgangs“ Ingeborg Regenthal und Hansi Richert, er trat mit einem eleganten Anzug aus der Gründerzeit auf, zeigten sich zufrieden.

Eine Premiere war am ersten Veranstaltungstag schließlich die Präsentation der Bundespolizeiinspektion See aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Bundespolizei mit „Open Ship“ und einem anschließenden Törn auf der „Eschwege“. Offizielle Premiere an Bord und auf der WARNEMÜNDER WOCHE hatte schließlich Dr. Wolfgang Nietzsche als neuer Präsident der Rostocker Bürgerschaft.

 

27. Waschzuberrennen auf dem Alten Strom mit viel Rückenwind

Die wichtigste Botschaft der 27. Auflage des Karnevals auf dem Wasser  lautet: Das legendäre Waschzuberrennen lebt und hat eine Perspektive. Organisator Lutz Scheibe, selbst das 27. Mal dabei, zeigt sich zufrieden und nennt gleich mehrere Gründe für diesen Optimismus-Schub: „Nicht nur das Waschzuberrennen, sondern auch das Rostocker Volkstheater lebt, das erstmalig mit einem schönen Titanic-Spektakel und einem eigenen Eisberg-Waschzuber dabei war, angefeuert von Sewan Latchinain, dem neuen Intendanten des Hauses.“

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© Martin Schuster

„Zurück zu den Anfängen“, könnte man die Teilnahme von „Kleinzubern“ nennen, die von einem oder zwei Matrosen „betrieben“ werden. Und schließlich ist es die gestiegene Anzahl und die witzige „Ausstattung“ der Wettbewerbsboote, die auch für eine ausgelassene Stimmung bei Neptun, alias Ole Samland, führte. Diese verleitete den „Meeresgott“ sogar dazu, die neue Wettbewerbskategorie „Master of  Erotic“ oder „Zuber, wo´s nackig wird“ zu kreieren.

Rund 7.000 Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe der neun Zuber, die unter anderem in den Disziplinen „schnellster Zuber“ oder „bester Entensammler“ antraten. Gesamtsieger wurde „Black Betty“ von Mitgliedern des  Merseburger Elferrats, die ihren Erfolg von 2013 wieder holen konnten, „Der Eisberg“ kam auf Platz sieben. Verlierer gab es nicht, weil hier tatsächlich gilt: „Die Teilnahme (und Neptun) entscheidet!“

Autor: GS 

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