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12.06.2015

„Hättet ihr vielleicht ein Boot?“ – Seit 25 Jahren treuer Retter: das DRK

Nach der Wende von Anfang an dabei und sozusagen „mitgewachsen“ ist Thomas Powasserat vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. des DRK. Er erinnert sich noch gut an das erste Geschäftsgespräch 1991 zwischen DRK und Warnemünder Segel-Club.

Das Team der DRK-Wasserwacht

© Thomas Powasserat

In der Schwimmhalle Gehlsdorf sprach ihn Jörn Etzold, Leiter der Segelwoche von 1991-2006, im Vorbeigehen an: „Wir planen hier die WARNEMÜNDER WOCHE und ich wollte mal ganz unverbindlich fragen, ob das DRK vielleicht ein Boot hätte.“ „Mit dem Begriff konnte ich erstmal gar nichts anfangen. 'Ostseewoche' sagte mir noch etwas“, meint Powasserat, der sein Büro in der Landeshauptstadt Schwerin hat.

„Herr Etzold und ich kannten uns gar nicht und nach seiner Aussage wollten sie 'nur ein bisschen segeln'.“ Powasserat sah es als Einstieg in „mehr als nur Strand“, denn zu DDR-Zeiten war seine Arbeit stark eingegrenzt: Wasserrettung fand nur am Strand statt. Es gab zwar ein Boot, was der Stadt gehörte, aber damit durfte auch nicht jeder fahren, weil es sich um Grenzgebiet handelte. Für eine Regattabegleitung war das Boot im Grunde überhaupt nicht zu gebrauchen. Vom Segeln hatte auch niemand so recht Ahnung. „Aber wir haben erstmal zugesagt“, sagt Powasserat lachend. Kollegen aus Kiel wurden gefragt, ob die sich vorstellen konnten, ein Boot zu leihen. Diese erklärten dann auch bereitwillig, worauf man denn so achten müsste. „Wir wollen ehrlich sein: das Unorganisierte bzw. sogar Unprofessionelle hat dann eine ganze Reihe von Jahren angedauert.“

Mittlerweile hat das DRK rund 15 Boote und 30 Leute im Rettungsgepäck und niemand fragt mehr, was die Rettungsschwimmer eigentlich auf so einer Veranstaltung machen. Jetzt gibt es Gefährdungsbeurteilungen und ein Sicherheitskonzept und außerdem verlässliche Zahlen, für wie viele Segler man eigentlich wie viele Boote braucht. Viele schöne Erlebnisse verbindet Powasserat mit der WARNEMÜNDER WOCHE, wenige schlechte. Vor allem seien es die Älteren, die durch falschen Ehrgeiz oder Übermotivation mit Herzproblemen von der Bahn geholt werden müssten oder an der Wendetonne den Kopf nicht mehr rechtzeitig eingezogen bekamen. Etwas wirklich Schlimmes sei gottseidank noch nie geschehen, obwohl auch schon mal Yachten gesunken sind. „Einmal haben wir einen großen Schreck bekommen: ein Segler war alleine reingefahren ohne sich bei irgendwem ab- oder anzumelden. Den suchten wir dann aufwendig.“ In jedem Fall kommen die Ehrenamtler gern nach Warnemünde, weil ganz einfach ein besonderes Flair herrsche – im Gegensatz zu Travemünde oder Kiel. Viele nehmen sogar extra dafür Urlaub, eine mit Geld nicht zu bezahlende Leistung.

Autor: GS 

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