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06.07.2014

Pottenheiß und wenig Wind – der erste Sonntag auf der 77. WARNEMÜNDER WOCHE

© Pepe Hartmann-4302
Warnemünder Segeltalent Hannah Anderssohn gilt als Favoritin im Laser Radial Feld

© Pepe Hartmann

Die erste Wettfahrt der insgesamt 35 Drachen startete für fünf Boote mit einem sogenannten „BFD“ – das heißt, dass sie aufgrund eines Frühstarts automatisch aus der Wettfahrt ausgeschieden sind. Dieses Strafsystem ist unter „black flag“ bekannnt und wird von der Wettfahrtleitung angewendet, wenn die vorherigen Startsequenzen wiederholt wegen Disziplinfehlern der Segler unterbrochen wurden. Nach zunächst sechs Knoten Wind setzte während des zweiten Starts die Flaute ein. „Da war draußen nichts mehr zu machen“, erzählt Anke Anderssohn, die auf dem Startschiff der Bahn zugegen war. Das Team vom Rostocker Yachtclub, zu welchem auch der Rostocker Spitzensportler Malte Philipp gehört, liegt nach der ersten Wettfahrt bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft vorn.

Der Laser Europa Cup startete im Gegensatz zum gestrigen Tag zwar, fand allerdings unter widrigen Bedingungen statt. Drehende Winde erschwerten in allen Klassen ein eindeutiges Ergebnis. Diese Situation führte zu zahlreichen Protesten, weshalb bis zum Redaktionsschluss keine eindeutigen Ergebnisse vorlagen.

Bis zum 13. Juli kämpfen insgesamt 19 verschiedene Bootsklassen um Medaillen auf der Ostsee. Zwei davon präsentieren sich zum ersten Mal auf dem besten Segelrevier Deutschlands. Die Seascape 18 ist eine von ihnen und eignet sich zum gemütlichen Segeln mit der Familie auf dem Wasser und

sportlichem Regattasegeln. Eine sehr weite Anreise hat zum Beispiel auch der Werfteigner hinter sich, welcher aus Slowenien angereist ist und eine von vier teilnehmenden Nationen dieser Klasse repräsentiert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz bei dieser ersten wichtigen Regatta in Deutschland“, sagt Jochen Denkena, Klassenvorstand der 5,50 Meter langen Kielboote. Auch Neuling auf der WARNEMÜNDER WOCHE sind die X-99, welche heute den ersten ihrer zwei Wettkämpfe, nämlich die German Open gestartet haben. Der Rostocker Christian Schönrock und sein Team setzte sich an die Spitze der 14 teilnehmenden Yachten – ebenfalls bei einer sogenannten German Open.

Die Kutter haben an dem an Wind recht schwachen Wochenende den Verhältnissen getrotzt und insgesamt sogar sechs Wettfahrten absolviert. Kutter „Resi“ aus Teterow konnte ihren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen.

Die »IMMAC ONE4ALL« aus Kiel gewann die Regatta 2 Up & Down - wie schon beim Warnemünde Cup

© Pepe Hartmann

Bei den 2 Up & Down Wettfahrten gingen 32 Yachten an den Start. Für viele war diese Regatta eine „Aufwärmübung“, da sie morgen Mittag auch an der Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm teilnehmen. Sieger in der Gruppe ORC A/B wurde, wie schon beim Warnemünde Cup, die „IMMAC ONE4ALL“ aus Kiel. In der Gruppe ORC C gewann Thoralf Wigger und sein Team von der „Nemo“ aus Rostock. Die „XerXes“ aus Wustrow konnte die Gruppe Yardstick 1 für sich entscheiden. Die Berliner Crew der „Queeny“ freute sich erneut über einen Sieg bei der 77. WARNEMÜNDER WOCHE in der Gruppe Yardstick 2. Nach zwei weiteren Wettfahrten führen immer noch Peggy und Torsten Bahr bei den Flying Dutchman. 

Erstes Strand-Lacrosse-Turnier zur 77. WARNEMÜNDER WOCHE

Eine absolute Premiere in Warnemünde und an einem deutschen Strand. Der Rostocker Lacrosse-Verein RoLaX richtete zur 77. WARNEMÜNDER WOCHE das erste Strand-Lacrosse-Turnier Deutschlands „Lax at the Beach“ aus. Die kanadische Nationalsportart wird bei den Herren in Schutzausrüstungen und mit Helmen, die vor Schlägen und Bodychecks der Gegner schützen sollen, gespielt. Für das Strandturnier wurde das klassische Lacrosse-Reglement für die fünf Herren- und sechs Damenteams modifiziert. Ein Spiel auf ein Tor suchte nach zwei Mal zehn Minuten auf dem verkleinerten Sandspielfeld seinen Sieger. Lokalmatador RoLaX spielte sich bei den Herren ins Finale und musste sich gegen die höherklassigen Dresden Braves mit knapp 5:6 geschlagen geben. „Lacrosse ist ein harte Sportart, doch nach dem Abpfiff sind wir alle eine Gemeinschaft“, stellt Stefan Koch, Spieler und gleichzeitiger Damencoach der Rostocker, als Besonderheit heraus. Die RoLaX-Damen unterlagen im Spiel um Platz drei ebenso knapp mit 5:6 gegen die GaLAXy Defenders aus Göttingen. Die Münster Mohawks durften sich nach einem spannenden Finalsieg nach Verlängerung über den Siegerpokal statt über die mit Sand gefüllte Flaschenpost für alle weiteren Platzierten freuen. „Eine absolut erfolgreiche Premiere“, freute sich Mitorganisatorin Stefanie Auer. „Im nächsten Jahr wollen wieder viele der teilnehmenden Teams unbedingt dabei sein.“

Mitorganisatorin Stefanie Auer (Trikotnummer 20) mit ihrem RoLaX-Team bei der Deutschlandpremiere vom Strand-Lacrosse in Warnemünde

© Martin Schuster

Mit dem 20. Beachhandball-Turnier wird die „Sport & Beach Arena“ eingeweiht 

Es ist nicht überliefert, ob der in Rostock und Warnemünde groß gewordene Mike Knobloch als kleiner Junge Kleckerburgen am Strand gebaut hat. An eine Burg muss man unwillkürlich denken, wenn man die weißen Pagoden nahe am Wasser von weitem sieht. Es handelt sich um die „Sport & Beach Arena“ inklusive „Center Court“, die während der WARNEMÜNDER WOCHE hier für viele zur überraschenden Attraktion wurde. „Klotzen und nicht kleckern!“ war offensichtlich für den Mitarbeiter des Hanse Sail Büros, Mike Knobloch, die Devise. Er ist bei dem Sommerfest der WARNEMÜNDER WOCHE für die landlogistische Organisation und auch für das Sportprogramm verantwortlich. In Kooperation mit zahlreichen Partnern aus der freien Wirtschaft ist hier ein Treffpunkt für gastronomische, kulturelle und sportliche Aktivitäten in einer neuen Qualität entstanden.

Die Beachhandballer kamen so in den Genuss, ihr 20. Turnier hier durchführen zu können. Höhepunkte waren dann auch die Finalspiele auf dem „Center Court“, wo natürlich auch eine Zuschauertraverse installiert wurde. Eckhard Pedde und Volker Schnepel, beide Pioniere des Handballturniers, die die Anfänge des populären Turniers miterlebten und gestalteten, sind mit der Teilnehmerzahl und den neuen Rahmenbedingungen sehr zufrieden. Die Handballspiele im knöcheltiefen Sand forderten den Aktiven und den Schiedsrichtern alles ab. Den Punkt auf das „Konditions-i“ setzte die Sonne, die selbst am Strand daran erinnerte, dass in diesen Tagen Hochsommer ist.

Technisch und konditionell überzeugte bei den Frauen nach 2012 und 2013 zum dritten Mal das Team vom „Rostocker Beach Club“. Auf den zweiten Platz kam die Mannschaft von „Pädagogik… und Tschüss“ und Dritte wurde die Mannschaft „HSV 1956 Marienberg“. Bei den Männern siegten die „Winterhalter“ von der HSG Neudorf Döbeln, gefolgt von dem Team „Ostseebelle“ und den dritten Platz belegten die „Strandschleicher“ vom HBV Jena. Logisch, dass auch die Siegerehrung in der attraktiven „Strandburg“ eine neue Qualität hatte.

Autor: GS 

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