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30.06.2016

Hinter den Kulissen der WARNEMÜNDER WOCHE

Sonne, Strand, Segeln - so stellt man sich die WARNEMÜNDER WOCHE vor. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten rund ums Thema Wasser und Sport bleibt sie jährlich eine Attraktion für Touristen, Schaulustige und natürlich Segelbegeisterte.

Ein paar Meter hinter dem Lokschuppen befindet sich der neue Stellplatz für die Laser.

© Blanka Lehmann

Doch bevor am Samstag die 79. WARNEMÜNDER WOCHE beginnen kann, müssen sich im Vorfeld Organisatoren und Helfer zusammenschließen, um diese Veranstaltung zu planen und durchführen zu können. Zu diesen Personen zählen auch Lothar Weiß und Thomas Lehmann. Sie sind dieses Jahr mit einer besonders wichtigen Aufgabe beauftragt. Die beiden Vereinsmitglieder des WSC bauen ehrenamtlich Rampen für die Laser auf. Das mag erst einmal unspektakulär klingen, in Wirklichkeit sind es jedoch unverzichtbare Elemente. Durch diese Rampen wird ermöglicht, dass die Boote unbeschadet den Weg zwischen Stellplatz und Slip-Anlage bewältigen können. Aus Platzgründen musste die Fläche für die Laser nämlich von der Mittelmole hinter den Lokschuppen verlegt werden.

Dieser Stellplatz ist also eine Neuerung in diesem Jahr und wurde von der WIRO freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Sobald nun eine Wettfahrt ansteht, müssen die Boote zum Wasser transportiert werden. Aber aufgrund von Unebenheiten war dieser Weg noch nicht für Bootstrailer geeignet. Deshalb braucht man handwerklich begabte Freiwillige, die solche Hindernisse auf dem Weg zum Wasser beseitigen. Lothar Weiß und Thomas Lehmann errichten daher in einigen Stunden aus Holzplatten und -balken eine Rampe hinter dem Lokschuppen. Mit einer Fläche von 48 m2 sollte sie den Anforderungen der Segler entsprechen und einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe gewährleisten.

Lothar Weiß und Thomas Lehmann helfen ehrenamtlich bei der Vorbereitung der WARNEMÜNDER WOCHE.

© Blanka Lehmann

Anschließend werden sie eine weitere Rampe im Yachthafen Hohe Düne installieren, diese soll aber etwas kleiner ausfallen. Es gibt zwei Gründe, warum sie sich für das Holz von Nadelbäumen entschieden haben: Günstig aber trotzdem stabil. Belastbar müssen die aus Tannen- und Fichtenholz gefertigten Rampen auf jeden Fall sein, immerhin werden zur WARNEMÜNDER WOCHE 300 Laser auf Bootstrailern über die Ebenen rollen. Abgesehen von der zeitnahen Fertigstellung ihres Auftrages hat Lothar Weiß nur einen Wunsch für die kommenden Tage: Gutes Wetter. Mit dem richtigen Segelwind erhofft er sich einen perfekten Start in die WARNEMÜNDER WOCHE.

 
Autor: Blanka Lehmann 

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