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14.05.2013

Hello, Goodbye

Eventkoordinatorin Katharina Hartwig organisiert vorübergehend ein anderes „Event“

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Im April 2013 sind noch nicht mal alle Masten in Warnemünde gestellt - Katharina Hartwig (l.) und Anke Anderssohn wirbeln trotzdem schon viele Wochen vor Beginn des Events
© Gesine Schuer
„Begeisterung sucht Herausforderung“ – so lautete einst das Inserat, welches Katharina Hartwig zur Zeit Ihrer Jobsuche Anfang 2011 veröffentlichte. Norddeutschland sollte es sein. „Eigentlich meinte ich damit soetwas wie den Raum Bremen“, sagt die junge Frau lachend. In diesen Wochen ist es also genau zwei Jahre her, dass die eigentlich „Fremde“ hier gut aufgenommen wurde. „Mir wurde es hier leicht gemacht, Fuß zu fassen und die WARNEMÜNDER WOCHE wurde schnell zu meinem Baby – obwohl ich zugegebenermaßen überhaupt nicht aus dem Segelsport komme“, sagt Katharina. Aus diesem Umstand hat sie nie einen Hehl gemacht. Trotzdem oder gerade deswegen hat sie sich in das Aufgabenfeld der Eventorganisation und des Managements besonders schnell eingearbeitet und sich ihr eigenes System aufgebaut. „Ich habe mich schon darüber gefreut, auf den Messen angesprochen und nach der Veranstaltung gefragt zu werden“, sagt Katharina mit dezent gesenktem Blick.

Dabei ist kein Verstecken nötig, denn das Aufgabenfeld ist vielfältig und wer schon mal ein Event organisiert hat, weiß, dass für den Organisator vom eigentlichen Inhalt nicht sehr viel zum Genießen übrig bleibt. Die Dienstleister müssen koordiniert werden, das Programm will geplant sein, die Teilnehmer, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfer möchten betreut, das Event nachbereitet und ausgewertet werden. Hinzu kommt ein hohes Maß an Kommunikation, die Klassen- und Regattaplanung, die Unterstützung von Presse- und Marketingaktionen, die Buchhaltung, Unterstützung der Vereinsarbeit und die Messeorganisation und -betreuung. Das ist ein ganz schönes Pfund. Etwas mehr als das wiegt im übrigen Katharinas zweites Baby, in diesem Fall ein echtes, welches sie vorraussichtlich Anfang August zur Welt bringen wird. Klar, dass die 28-Jährige in dieser und der kommenden Elternzeit adäquat vertreten wird. Anke Anderssohn, gebürtige Cottbusserin, ist genau die richtige Frau für diese Aufgabe. „Ich hatte mich erst nicht getraut, Anke zu fragen, ob sie es machen würde“, sagt Katharina. „Ich ging im wahrsten Sinne noch ein wenig schwanger mit dem Gedanken. Um so erleichterter war ich, als Anke mir hier im Büro entgegnete, dass sie diese Aufgabe liebend gern übernehmen würde.“ Seit Anfang April hat Anke nun das Ruder in der Hand und lässt sich von Kathi die Regieanweisungen erteilen.

Anke (41) saß beziehungsweise hing das erste Mal mit einem halben Jahr in einem Holzpiraten; ihre Eltern hatten beschlossen, sie mit auf eine Wanderfahrt zu nehmen. Es dauerte nur noch fünf Jahre und Anke saß, mittlerweile selbstständig, zunächst im Opti, später dann im Cadet und mit 14 Jahren landete sie im Sportclub Berlin-Grünau, welcher sie nach einem Besuch vom Fleck weg „castete“. In Berlin blieb sie bis 1992, nachdem sie ganz knapp die Olympiakampagne im Europe für Barcelona verpasst hatte. Im Jahr 2005 wurde Anke Europameisterin in der Frauenwertung im Pirat.

Die Segelbegeisterung setzt sich in Form zweier segelnder Mädchen auch bei den Töchtern Anna und Hannah fort. Beide segeln erfolgreich und begeistert Laser. Die drei Anderssohns sind im letzten Jahr nach Rostock gezogen und in den Warnemünder Segel-Club e.V. eingetreten. Dort unterstützt Anke bereits tatkräftig als Jugendwart. „Nach meinem Hochleistungssport musste ich damals erst mal wieder lernen, entspannt über einen See zu segeln, ohne Erste sein zu wollen“, sagt Anke. „Ich denke, dass ich durch meine Erfahrungen im Segelsport die WARNEMÜNDER WOCHE bereichern kann.“ Und dass Eventkoordination auch Hochleistungssport sein kann, weiß sowohl Katharina, die ihr natürlich beim Helferabend zur 76. WARNEMÜNDER WOCHE im Ostseebad treffen könnt, als auch Anke, die sich fest vorgenommen hat, dass es 2013 „einfach eine schöne Veranstaltung mit großem Spaßfaktor werden soll.“

Dieser Artikel erschien in der 06-13 Ausgabe der Segler-Zeitung.
Autor: GS 

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