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13.07.2012

Gute lokale Ergebnisse im Laser Standard, Chaos bei den Lasern 4.7

Ole Nietiedt konnte sich heute im Laser Standard von einem siebten auf einen vierten Platz (in der U19-Wertung sogar zweiten Platz) verbessern. Er ist damit momentan bester deutscher Teilnehmer. Auf Platz eins ist am Freitag der Pole Arian Aleksander. Ole Nietiedt kommt aus Röbel und ist Mitglied im Glashäger Leistungsteam und im Landeskader von Mecklenburg-Vorpommern. Er ist im Herbst vom Laser Radial in den Laser Standard umgestiegen und segelt somit seine erste Saison. Der 18-jährige vom Röbeler Segler-Verein Müritz ist Schüler des CJD, eines Sportgymnasiums in Rostock. Um besser trainieren zu können, ist Nietiedt extra hierher ins schuleigene Internat gezogen.
Bei den Lasern 4.7 gab es laut Auskunft des Wettfahrtleiters Sven Johannsen „Undiszipliniertheiten beim Start-Verfahren“. Dies führte dazu, dass am Freitag den 13. leider keine einzige gültige Wettfahrt durchgeführt werden konnte. Am Samstag sind daher drei statt zwei Wettfahrten geplant. Bei der ersten Wettfahrt morgen sind automatisch circa 15 bis 20 Segler von der Wertung ausgeschlossen.

Zahlen, Daten, Fakten
Die Laser-Segler bei der 75. WARNEMÜNDER WOCHE kommen allein schon aus 24 Nationen.
Anzahl der Laser Standard: 60 Segler
Anzahl der Laser Radial: 99 Segler, davon 34 Frauen und 65 Männer
Anzahl der Laser 4.7: 80 Segler

Hobie Cat 16 mit Internationaler Deutscher Meisterschaft

Tochter und Vater Reimers kommen aus Kollmar bei Glückstadt an der Elbe
© Klaus-Dieter Block 
Tag eins des Katamaran-Festivals der WARNEMÜNDER WOCHE wurde gleich richtig lang. Bis 17.30 Uhr waren die Boote auf dem Wasser und versuchten, drei Wettfahrten zu segeln.
Nina (20) und Jens Reimers (46), Tochter und Vater, kommen aus Kollmar bei Glückstadt an der Elbe. Sie segeln seit vier Jahren im Hobie Cat und sind Teilnehmer der Super Sail Tour 2012. Das bedeutet, dass sie gemeinsam mit weiteren Mannschaften an den gleichen Regatten teilnehmen und dass sie die gleichen Sponsoren haben. Jens und Nina sind das Team „NDR 1 Welle Nord“. Die Super Sail Tour ist als Eventserie angelegt, von der auch das Publikum profitieren soll. Ein weiteres Team hier in Warnemünde ist das „Volkswagen Nutzfahrzeuge Team“ um Steuermann Detlef Mohr aus Rheinfeld bei Lübeck – mehrfacher Deutscher Meister und Rekord-Europameister.
„Wir wünschen uns, dass möglichst viel Wind ist, weil der Hobie dann erst richtig schön ins Gleiten kommt“, sagt Jens. „Wir möchten richtig Action.“ Hobie Cats lieben eher kleinere Wellen und lange Brandungen, weil die Kufen dann nicht so unterschneiden, also in die Welle tauchen. Team Reimers möchte gern in der ersten Hälfte des Feldes landen. „Das wird aber nur gelingen, wenn ich nicht wieder einen Frühstart mache. Das mache ich nämlich gern“, sagt Jens. „No risk, no fun!“

Samstag früh beginnt die Mecklenburgische Bäderregatta. Start ist 9.00 Uhr zwischen den Molenköpfen dann geht es bis zur Seebrücke Kühlungsborn und zurück. Gemeldet sind 36 Yachten.

2.4 mR verdoppeln ihre Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr auf 22
Klassentreffen auf Steg F des Yachthafens
 

Die paralympische Klasse 2.4mR war 2012 schon zum 2. Mal Gast in Warnemünde
© Pepe Hartmann 
Leon Duvinage und Ignacio Fauner sind am Steg F des Yachthafens Hohe Düne am Vortag ihres ersten Wettkampfs am Freitag der WARNEMÜNDER WOCHE in der Klasse 2.4mR damit beschäftigt, ihre Boote zu trimmen. Sie sind Nachwuchssegler des Segelclubs Prien vom Chiemsee, der insgesamt mit sechs Booten an der WARNEMÜNDER WOCHE teilnimmt. Es fällt auf, dass die Aktiven weit unten im Rumpf sitzen und durch den tiefen Schwerpunkt die Boote nicht kenterbar sind. Hintergrund der Konstruktion ist, dass die Boote für Behinderte zugeschnitten sind. So wie für Ignacio, der teilweise gelähmt ist. Leon ist 15 Jahre, segelt seit sieben Jahren und die letzten drei in dem 2.4mR, ist ohne Handicap. „Wir trainieren ganz bewusst in einer ‚gemischten Gruppe’, um Isolierung zu vermeiden und Integration zu fördern“, betonen der Präsident des Segelclubs Prien, Lothar Demps und der Spartenleiter Meino Nanniger. „Wir sind vor allem hier, damit unsere jungen Segler auch erstmals Erfahrungen auf der Ostsee sammeln können“, fügt Lothar Demps hinzu. Die Gruppe auf Steg F wird komplettiert durch Christian Bittner vom Yachtclub Berlin Grünau, dessen Perspektive am Chiemsee liegt. „Ich denke dabei schon an die Olympischen Spiele 2020“, sagt der Erfolgstrainer bei den Paralympischen Spielen in Peking mit einer Goldmedaille in der Klasse 2.4.mR. Er ist auch in London bei den Paralympischen Spielen Anfang September 2012 dabei. Die Erfolgschancen schätzt er eher gering ein, weil solche Länder wie Großbritannien, die USA oder Frankreich außerordentlich in den Behindertensegelsport investieren.“

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© Klaus-Dieter Block 
Zu der Gruppe gesellt sich schließlich der Wettkampfleiter der Klasse, Carsten Jansen aus Berlin-Grünau, der mit Blick auf den ersten Wettkampftag der insgesamt 24 Boote, darunter mit drei Seglern in Rollstühlen, nach Besonderheiten und nach der Unterstützung fragt. Mit Blick auf Antje Fröhlich und Jürgen Missing vom WSC, die in der Nähe der Gruppe am Infopoint stehen, fasst der Präsident aus Bayern die Betreuung knapp zusammen: „Hilfsbereit und unkompliziert.“

weitere Ergebnisse:

H-Boot

Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Bernd Zimmermann, Markus Keding und Wolfgang Schügner, vom Tegeler Segel-Club
J 24
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Daniel Frost & Team vom Joersfelder Segel-Club
Skippi 650
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Michal Kaczmarek aus Polen
Streamline
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Hansi Feil vom Seebrucker Regatta-Verein
2.4mR
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Lasse Klötzing vom Potsdamer Yachtclub
Hobie Cat 16
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Ingo Delius vom Segelclub Kellenhusen
Hobie Cat 14
Platz 1 nach 4 Wettfahrten: Tanja Rindt vom Segelsportclub Bosau
A-Cat
Platz 1 nach 3 Wettfahrten: Guido Schulte vom Mecklenburger Segelverein Wismar
Autor: GS 

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