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16.06.2015

Inkl. neuer Updates: Anreise mit 555 km Wasserweg!

Der Merseburger Elferrat nimmt durchgängig seit 1990 am Warnemünder Waschzuberrennen teil und ist damit neben den verehrten Organisatoren der „älteste“ Teilnehmer. Und entsprechend diesem 25-jährigen Betriebsjubiläum und der Tatsache, dass sie seit zwei Jahren ungeschlagene Meister des Alten Stroms sind, wollen sie dieses Jahr noch einen draufsetzen. Schon in den vergangenen Jahren haben sie mit viel Liebe, Zeit, Spaß und Edelstahl ihre Zuber immer mehr verfeinert und verbessert. Nun ist es Zeit für den großen Wurf – zumindest soweit das über die deutschen Binnengewässer möglich ist. Leider fehlt das letzte kleine Stück Wasserstraße vom Schweriner See bis nach Warnemünde. Und hochseetauglich für die Ostsee ist der Merseburger Zuber leider (noch) nicht.

Ungeschlagene Meister des Alten Stroms: per Waschzuber von Merseburg an die Ostsee

Bei der Taufe des Merseburger Zubers herrschte Zuversicht bezüglich der Route von 555 km Anreise

© Hagen Schmidt
Eine ganz schöne Tour – über 555 km mit einem selbstgebauten Wassergefährt. Und wozu das Ganze? „Wie sagt man so schön? Man muss nicht verrückt sein, um zu leben, aber es hilft“, erklärt

„press officer“ Hagen Schmidt. Und verrückt ist diese ganze Idee mit den schwimmenden Gefährten jedes Jahr ja irgendwie schon. Aber die Merseburger haben Spaß dabei und wollen Spaß verbreiten. Deshalb seien auch alle während des Studiums im Studentenfasching der Hochschule Merseburg gelandet. Und über den befreundeten Faschingsverein, die „Macher“ in Warnemünde, sind sie dann zum Waschzuberrennen gekommen. Das eigene 60-jährige Faschingsjubiläum reichte, um die Idee beim Schopfe zu packen: „Lass uns doch mit dem Zuber hochfahren und mal nicht per Lkw oder Autoanhänger, Abenteuer pur. Merseburg liegt am Wasser, an der Saale hellem Strande und Warnemünde hat die Warnow und die Ostsee. Da muss doch was gehen“ – haben sie sich gedacht. Leider nicht ganz, aber das, was geht, wird angegangen!

Dazu musste der Zuber stabiler werden, neue Pontons für einen besseren Auftrieb besorgt werden, behördliche Genehmigungen einholt werden, ein Sportbootführerschein für Binnengewässer her, eine detaillierte Streckenplanung betrieben und Urlaubsanträge beim Chef und der Familie eingereicht werden. Zu kämpfen hatten die Erbauer vor Abfahrt noch mit ihren Antrieben. Da der Zuber eigentlich nicht für Motorkraft ausgelegt war, musste eine Halterung für den Motor entworfen und umgesetzt werden. Gleichzeitig mussten sie bei ihrer ersten Schwimmprobe feststellen, dass die neuen Schwimmkörper wesentlich mehr Auftrieb verschafften als die der letzten Jahre. Für die Tour ist das super, da sie weniger mit nassen Füßen rechnen müssen. Aber das handbetriebene Schaufelrad für das Rennen, lag zu hoch und schaufelte Luft.

Der Zuber "wächst und gedeiht"

© Hagen Schmidt

Im Laufe der letzten 25 Jahre wurden schon viele Katastrophen gemeistert. Sie sind halb abgesoffen, ganz abgesoffen, ein Zuber hat unbeabsichtigt eine Eskimorolle hingelegt, Antriebe haben versagt, die Antriebspaddel wurden in Merseburg vergessen u.v.m. Das Wichtigste ist immer, dass das Wetter mitspielt. Sturm und Gewitter sind die einzigen Katastrophen, mit denen sie nur bedingt klarkommen.

Auch für ihre Anreise vertrauen sie auf Neptun, den Schutzpatron des Waschzuberrennens und seine Beziehungen zu Jupiter, der bekanntlich Blitz, Donner und Regen kontrolliert. Geplant sind zwei Wochen für die Anreise: von der Saale über Elbe, den Mittellandkanal und alle möglichen Wasserstraßen, die etwas mit der Havel zu tun haben sowie die Müritz-Elde-Wasserstraße bis hin zum Störkanal hinein in den Schweriner See. Ein Extra-Tag Berlin ist auch geplant.

Dazu gehört auch, dass sie viele neue Eindrücke gewinnen und neue Menschen kennenlernen wollen. Vielleicht hilft der ein oder andere mit etwas Betriebsstoff für sie oder den Motor. Auch Empfehlungen, wo man auf der Strecke günstig sein Haupt betten kann, sind willkommen. Für alle Hinweise und Tipps rund um die Strecke (inkl. Schweißern und Werkstätten) sind sie allen Lesern und Zuschauern dankbar. Immerhin ist es für den Zuber das erste Mal, so eine Strecke zu meistern, und er muss am Ende noch ein Rennen gewinnen. Ansonsten werden sie für geplante oder ungeplante Pausen noch ein paar wasserdichte Spielkarten mitnehmen – dazu sind abends gern Gäste an ihren Haltepunkten eingeladen.

Nach 2 Wochen voller Freude und Sonnenschein wollen sie am Freitag, den 3. Juli, im Schweriner See eine Ehrenrunde um das Schweriner Schloss drehen. Dann geht es per Lkw nach Warnemünde, wo dann am Samstag das große Warnemünder Waschzuberrennen zum 29. Mal startet. Hier wird es noch einmal sportlich und die Mersis müssen sich von ihrem Motorantrieb verabschieden und den Zuber per Hand antreiben. Es gilt nun, ein Geschwindigkeits- und Geschicklichkeitsrennen zu gewinnen. Immer der größte Spaß dabei: das große Gummi-Enten-Sammeln und die anschließende Wasserschlacht. Sie freuen sich auch wieder sehr auf die anderen Verrückten, die mit ihren Zubern anreisen. Seien es die Freunde von den Machern, vom Pablo-Neruda-Club und die speziellen Freunde aus Berlin, die Poppbären. Leider vermissen sie viele alte „Gegner“, die sie im Laufe der Jahre kennengelernt haben und nun trotz und gerade wegen der Rivalitäten schmerzlich vermissen: die BaHu aus Leipzig, die Marine aus Warnemünde, die TUC aus Cottbus, Rock im Mai aus dem Harz und all die anderen. Gerüchte besagen allerdings, dass sich eine Heerschar aus Leipzig auf den Marsch nach Norden begibt!

Mit ihrer Tour wollen die Merseburger dazu beitragen, dass das Warnemünder Waschzuberrennen weiteren Zuspruch und Zulauf erhält. Es ist ein Heidenspaß für Groß und Klein. Man muss ja nicht gleich mit einem Edelstahlzuber anreisen. Alle haben mal mit Kunststofffässern oder Traktorreifen und ein paar Brettern angefangen. Und auf jeden Teilnehmer wartet neben Spaß und sehr viel Anerkennung von Seiten des Publikums ein Preis aus Neptuns Händen – was will man mehr.

Um zu beweisen, dass wirklich jeder mitmachen kann, bauen sie dieses Jahr auch einen Kinderzuber und schicken die „Lütten“ mit ins Rennen, um schon frühzeitig die nächste Generation Zuberkapitäne heranzuführen.

Zum Tagebuch

 

Hier findet ihr die Updates der Reise nach Rostock.

 
Autor: GS 

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