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10.07.2012

André Budzien vom Schweriner Yachtclub wird Deutscher Meister im OK-Dinghy

OK-Budziehn
© Pepe Hartmann 
André Budzien (Jahrgang 1962) war bereits vor dem Auslaufen am heutigen Regattatag zuversichtlich. „Ich sehe gute Chancen, zu gewinnen, aber leicht wird es nicht.“ Zwei Punkte trennten ihn am Morgen vom Briten Nick Craig. „Ich möchte den Abstand nicht unbedingt vergrößern, sondern einfach nur gewinnen.“ Am Ende baute Budzien jedoch seinen Vorsprung aus, Craig wurde sogar nur Dritter. Der gestrige Segeltag war für Budzien eine völlig neue Herausforderung, da er im OK noch nie bei derartigen Windverhältnissen gesegelt ist. Sonst segelt Budzien Finn, der im Vergleich nicht so wackelig und instabil ist. Der Schweriner wurde zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister und setzte sich gegen seine 58 Konkurrenten durch.
Nach sechs Wettfahrten führen bei den Dyas Jens Leicher vom Yacht-Club Rhein-Mosel und Frank Bender vom Club der Kreuzer-Abteilung. Mittwoch hat die Klasse ihren letzten Wettkampftag.

Zum ersten Mal Teil der Veranstaltung: ein Opti-Team-Race

Am ersten der zwei Wettfahrts-Tage des Opti-Team-Races im südlichen Teil des Alten Stroms, freuten sich etliche Zuschauer
Opti-Team-Race-400
© Pepe Hartmann 
über die kleinen Segler, auch der NDR war vor Ort. Nach den Ergebnissen der Vorrunde führt „Team Schwarz“ vom Rostocker Yachtclub. Es hat alle Rennen gewonnen und tritt morgen gegen „Team Grün“ vom Rostocker Segelverein Citybootshafen an. Die beiden kämpfen Mittwoch um Platz 1. „Team Blau“ vom Warnemünder Segel-Club und „Team Rot“ aus Hessen segeln dann um Platz 3.

Alle Besatzungsmitglieder der „Kallisto“ wohlauf 

Leider musste die Wettfahrtleitung der hanseboot Rund Bornholm bestätigen, dass in den frühen Morgenstunden des 10. Julis eine teilnehmende Yacht in Seenot geraten ist. Alle neun Besatzungsmitglieder der „Kallisto“ konnten wohlbehalten abgeborgen werden.

Vom Potential des Ehrenamtes und der Premiere einer neuen Retro-Marke

Matthias Fromm, Direktor der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, zeigt sich nach dem Auftaktwochenende der 75. WARNEMÜNMDER WOCHE rundum zufrieden. „Ich erlebe das Sommerfest an Land und am Strand in meiner Funktion zum dritten Mal und es gehört zu den schönen und angenehmen Seiten meiner Aufgaben. Es ist eine Freude, das Engagement und das Potential der zahlreichen ehrenamtlichen Vereine und der Gewerbetreibenden z.B. beim „Niegen Ümgang“ zu erleben. Da kann ich nur Danke sagen.“ Zu den positiven Eindrücken von Matthias Fromm, der sich bis in den späten Abend am Samstag und Sonntag ein Bild von allen „Spielorten“ auf der Promenade und am Strand gemacht hat, zählen die gewachsene Qualität des Angebots auf der „Bummelmeile“ und die sichtbare Entspannung im Verhältnis zwischen Hoteliers und Akteuren des Sommerfestes. Mit einigen wenigen der Akteure, die sich nicht an die Regeln halten, so der Tourismusdirektor, werden wir intensiv reden. Befragt nach weiteren Höhepunkten nennt er das Eröffnungskonzert in der Warnemünder Kirche am Samstag. „Für mich und auch für viele Urlauber, die mir das nach dem Konzert sagten, war das der schönste besinnliche Moment in der letzten Zeit.“
Auch Wilfried Ott, Geschäftsführer der Hanseatischen Brauerei Rostock, freut sich über die Attraktivität der WARNEMÜNDER WOCHE. Mit zehn Ständen ist das Rostocker Unternehmen auf dem maritimen Fest präsent, das neben der Hanse Sail auch die WARNEMÜNDER WOCHE seit 2005 als Sponsor unterstützt. Wilfried Ott ist gespannt, wie das neue Produkt seines Hauses, die neue Retromarke M&O, das mild-gehopfte Pils als Hommage an die Unternehmensgründer Mahn und Ohlerich, auf dem maritimen Fest ankommt. Der gebürtige Berliner fühlt sich an der Ostseeküste seit vielen Jahren wohl, in erster Linie sicherlich, weil er mit einer Warnemünderin verheiratet ist, aber auch, weil es in Rostock und Warnemünde diese fantastischen maritimen Feste gibt. Und das kann man durchaus als Kompliment verstehen: „Mich kriegt hier auch niemand mehr weg.“

Autor: GS 

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