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09.07.2015

„Herrengedeck“ - zur hanseboot Rund Bornholm

Die 78. WARNEMÜNDER WOCHE ist bisher durch schwierige Windverhältnisse geprägt. Erst zu wenig, dann zu viel, mal aus allen Richtungen, mal aus keiner.

Kämpften mit der verrückten Ostsee, die Herren der "Universitas"

© Universitas Sailing Team | GER-443
Auch die Teilnehmer der hanseboot Rund Bornholm Regatta hatten mit der „verrückten Ostsee“ zu kämpfen. Für Hauke Sponholz und seine Crew von der Studenten-Yacht „Universitas“ aus Rostock begann schon der Start etwas holprig, da sie die Signale für den Countdown nicht richtig wahrgenommen hatten. „Zum Glück ist dieser bei einer so langen Distanz nicht ganz so ausschlaggebend“, analysiert er im Nachhinein den Beginn der längsten Hochsee Regatta der Ostsee.

Daraufhin verlief die Tour auch nicht schlecht, bei 20 Knoten Wind und angenehmer Welle erreichte die Crew am frühen Morgen die Südspitze Bornholms. Dort angekommen senkte sich erstmal die Stimmung, da ihnen schon zahlreiche Yachten entgegen kamen und eine Umrundung der Insel offenbar mit dem Uhrzeigersinn besser gewesen wäre. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass die meisten Boote im Süden später in einem Windloch festhingen, während die „Universitas“, von Norden kommend, zahlreiche Plätze gut machen konnte.

Die folgende zweite Nacht kann wohl auch als kleine Ostsee-Odyssee bezeichnet werden. „Durch den schwachen und stark drehenden Wind hatten wir zahlreiche Segelwechsel und mussten hoch konzentriert nach dem Wind fahren“, berichtet der 24-Jährige und gesteht, dabei kurz den Kompass aus den Augen verloren zu haben und somit ein paar Minuten in die falsche Richtung gefahren zu sein. Durch die Flaute hielten sich die Folgen dieser kleinen Irrfahrt jedoch in Grenzen. Und es wartete ja auch schon das nächste Problem: Gewitter, 30 Knoten Wind und eine sich aufbauende Zweimeter-Welle – ab Darßer Ort direkt gegenan natürlich. Da ist es verständlich, dass bei der Schauckelei die ersten Crewmitglieder seekrank wurden und Segel und Ausrüstung im Schiff nur noch hin- und herflogen.

Um 14.50 Uhr, nach neun Stunden höchster Konzentration an der Pinne, erreichte der Skipper mit seinem Team die Ziellinie: „Auch wenn man zwischendurch manchmal einfach keinen Bock mehr hat und nicht mehr weiß, warum man sich das antut, wenn man im Ziel ist fühlt man sich sehr glücklich und ist schon wieder heiß auf den nächsten Wettkampf.“ Aber bevor es dazu kommt, muss wohl erstmal im Schiff aufgeräumt werden - oder studiert. Denn die „Universitas“ ist ein Schiff für und mit Studenten, die Lust am Regattasegeln haben und ihre Teamfähigkeit, sportliche Fitness und Seetauglichkeit verbessern wollen. Oder für jene, denen der Hörsaal auf Dauer einfach zu langweilig ist.

Autor: JS 

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